Mangel …

… an Licht und Helligkeit hatten wir zu Aschermittwoch nach all dem vorangegangenen Mummenschanz nicht zu beklagen dank intensiver Sonneneinstrahlung. „Allüberall auf den Tannenspitzen …“, halt, stop, das war Weihnachten, „Frühling lässt sein blaues Band …“ wäre angemessener, und anstelle einer Regierung haben wir immerhin einen Koalitionsvertrag der Großkotzkoalitionäre.

Ziemlich schattig dahingegen fiel jedoch der politische Aschermittwoch aus, einzig Mudder Merkel schwadronierte unbeeindruckt über ihr „Weiter-so“ in üblich gefälliger Selbstüberschätzung: „Wir schaffen das.“
Na klar schafft sie das. Die SPD hat sie schon geschafft und zerlegt, nun muss sie nur noch Deutschland zerlegen.
Dann sie hat fertig.

Übrigens die Schneeglöckchen haben sich von dem Frostfrust vollständig erholt und stehen wieder da wie ’ne Eins.

Bemerkeln

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Traurig …

… lassen die Schneeglöckchen die Köpfe hängen, es war zu viel.

Aber von zu viel Frost an Apolonia wollen die Bauernregeln so recht nichts wissen, da heißt es dann nur: „Kommt die Jungfrau Apollonia, sind auch bald die Lerchen wieder da.“

So sieht’s aus.

8.2.2018

„Passt scho „

So kann man es auch sehen.

Hat sich Plisch hervorgedrängt,
Fühlt der Plum sich tief gekränkt.
Drängt nach vorne sich der Plum,
Nimmt der Plisch die Sache krumm.
*

Aber wenn du jetzt noch lachst,
Denk dran, Mudder Merkel macht’s.

Wer redet denn noch vom Regieren,
Gemerkelt wird, du kannst es spüren,

Seht, da sitzen Plisch und Plum
Voll Verdruß und machen brumm!
Denn zwei Ketten, gar nicht lang,
Hemmen ihren Tatendrang.
*

Die Merkel macht's* Wilhelm Busch

 

Lass mal den Fachmann ran.

Deckblatt Rabenkalender 2018

Es ist schon eine Spaßbremse, wenn du morgens aufstehst und bemerkst, dass die zentrale Heizungsanlage den Geist aufgegeben hat und trotz intensiver Wiederbelebungsversuche ihren Dienst dauerhaft quittiert. Da helfen auch nicht mehrere „Bärenfelle“ übereinander, da hilft keine App und auch kein Weh, da hilft kein Breitband und kein Elektronikschmäh, da liegt  nur in solider analoger Handarbeit ein gewisses Versprechen, das allerdings Ende der Woche zur Zeit des Einläutens des Wochenendfeierabends schwer einzulösen ist.

Gedacht, gesagt und getan und … nach ca. zwei Stunden blubberte die Heizung wieder still vor sich hin, bevor das Haus  vollständig  ausgekühlt war.

Gott erhalte uns das Handwerk … und die Bauern natürlich auch, denn was braucht der Mensch zum Glücklichsein? Ein Dach überm Kopf, Wärme und etwas zu  essen und das alles analog.

Na denn, ein schönes Wochenende.

 

„Ui-jui-jui-au-au-au“

Donnerstag ist ZEiT-tag, da bringt der Postillion der  die Zeitung ans und ins Haus und quetscht sie durch den Briefkastenschlitz, wodurch sie, die umfangreiche Zeitung, so manches Mal erhebliche Rissschäden erleidet. Jedoch dadurch ist gewährleistet, dass  dieses Printmedium mich Abonnenten wirklich erreicht, wobei ich zugeben muss, dass selbst die Tageszeitung in der „Zeitungsrolle-Edelstahl“ an der Straße bei zeitgerechter Entnahme  in der Klein- bis Mittelstadt den Abonnenten meistens auch noch erreicht. Das scheint in einer Großstadt etwas anders auszusehen.

Aber das nur am Rande. Die Wochenzeitungslektüre beginnt naturgemäß erstmal mit dem gefälligenTun, nämlich dem Bilder-begucken im ZEIT MAGAZIN und eventuell noch ein wenig Martenstein-lästerei-lesen.

ZEIT MAGAZIN, Nr.6, vom 1.2.2018, Seite 16Uijuijuijuijuijuijui, habe ich die richtige Brille auf oder was sehen da meine trüben Augen?
Ist das schon Sexismus? Aber nein doch, nicht in der ZEIT, aber … „Sexismus ist ein Oberbegriff für eine breite Palette von Einzelphänomenen unbewusster oder bewusster Diskriminierung auf der Basis des Geschlechts.“

Na, macht ja nichts, ist ja KarnevalsZEIT.

Bützje , aber nicht vergessen „eine gewisse Distanz zu halten, die weiter als eine Armlänge betrifft.“

Na denn,
einen schönen guten Abend.

Guten Abend, gute Nacht, …

… was hat der Tag nun so gebracht?

30.1.2018 im Wasserglas(3)

Viel war es mit der Sonne nicht.
Das dunkle Grau wurd‘ etwas licht.
Im Wasserglas die Tulpen taten,
als täten in der Sonn‘ sie braten.
Bunt spreizten sie sich wie ein Pfau,
doch nirgends sah man wirklich Blau.

Dunkel ist’s, der Mond bringt Helle,
hinterm Busch die Nebelwelle.
Ich wünsch euch eine gute Nacht,
denn mir das Abendbrot jetzt lacht.

Bis neulich