„Da legst di nieder.“

21.07.2020 die stylische MilchkanneStylischer Verpackungsmüll erheiterte mich ungemein heute bei der Frühstücksvorbereitung. Wer denkt sich so einen Kokolores aus, die wabbelige Milchkannenillusion.

Ich war zu perplex, als dass ich mich traute, die Funktionalität dieses genialen  Konstruktes auszuprobieren, indem dass ich den Riss ansetzte am  vorperforierten Tüllenende, um mit der Handhabung des handschmeichelnd gepolsterten Kannengriffes den Milchverschüttvorgang einzuleiten.

Na gut denn, dann gab es Frühstück ohne Milch, und das Wagnis der Nutzung dieses Konstruktes wird auf später verschoben, wenn ich mich gewappnet fühle, einen verschütteten Milchsee zu bereinigen.

Einen schönen Tag euch.
Es fehlt noch die Wettermeldung: Es scheint die Sonne bei leichtem Wind, der die Birkensamen durch die Lüfte wirbelt.

19.07.2020 es grünt so grün

 

 

„wegen oder mit“, …

… das ist hier die Frage.

Cartoon/ 22.06.20

Es fällt mir nicht leicht, mich zu positionieren, was war (schon), was ist erst seit …, was hat sich in aller Schärfe herauskristallisiert. Was, wie, warum, dumdidum, es schwirrt in meinem Kopf herum.

Aber wichtig für heute und jetzt bleibt: Immer positiv denken!

Weser Kurier Seite 2 vom 22.06.2020

Der wohl gepflegte Rasen hat sich zu einem Kleefeld gewandelt, warum? Ist es das Klima, ist es der Sommer oder doch die mangelnde Pflege ohne Vertikutieren und ohne Dünger? Egal, die lieben Bienlein freut’s und sie sammeln zu Hauf und emsig das Bienenlabsal ein.21.06.2020 (1)

 

Und mich freut’s, wenn ich gemütlich von der Terrasse aus dem beglückenden Schauspiel beiwohnen kann. Am Sonnabend ist Siebenschläfer und wenn die Wettervoraussage sich bewahrheitet, dann können wir uns noch auf sieben Wochen Sommer vorbereiten. Den Borkenkäfer würde es freuen, aber ob es dem Waldwirt zur Freude gereichen würde, da bin ich mir nicht so sicher, und wie die Landwirte dazu stehen, habe ich keine Ahnung. Jedoch die erste, (oder ist es die zweite oder dritte?) Heumaat müsste gut trocknen.

21.06.2020 W-Sonntagstee mit Häuschen

Na denn, genießt „Trotzdem“ [von Ferdinant von Schirach und Alexander Kluge] den Sommer.

 

 

 

Es hätte ein wenig mehr sein können …

… mit dem Nass von oben, dafür hätte ich dann auch gern auf die Schafskälte verzichtet.

02.06.2020 auf der trockengrünen Wiese

Die plötzlich hereingebrochene Wärmeperiode bei glasklarem blauen Himmel hatte das Blattgrün buchstäblich ausgedörrt, so dass das trockene grüne Laub in der Abflussrinne lag und auf der Wiese neben dem alten Laub auch das neue und die weit gespreizten Tannenzapfen.

02.06.2020 (4)

Der schwülwarme Morgen versprach gewittrige Entladung mit richtig Regen, jedoch die Mietzekatze verfolgte nur träge gelangweilt meinen Schweißausbruch und strafte mich dann mit Nichtachtung.

04.06.2020 a  04.06.2020 a (2)  04.06.2020 a (3)

Vom angedrohten Gewitter gab es nur kurzfristig ein wenig Grollen und Bodenbenetzung, dass man auf das Sprengen der Neuanpflanzungen verzichten konnte, und das war’s dann schon wieder.

Na gut denn, alles in Maßen, jetzt entziehen Wind und Sonne dem lechzenden Boden schon wieder die Feuchtigkeit, aber immerhin ist es hell. Ich mag es mir gar nicht ausmalen, wie wir den Coronaknast bei grau-dunklem, norddeutschen Schmuddelwetter hätten ertragen wollen.

 

 

 

„O holde Lust im Maien, … „

… und nun ist er rum, der Mai.

29.05. 2020 (12)

29.05. 2020 (13)

„Pfingsten, das liebliche Fest“ feiern wir heute und hoffen auf die Erhellung der Großkopferten, meint, dass auch auf sie der heilige Geist hernieder kommen möge, wie dereinst den Aposteln geschehen.

21 Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander.
2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen,
4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.

Lukas, Lutherbibel 1984

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Ein wenig brausen tut es hier auch, man muss schon ein windgeschütztes Plätzchen suchen für den ungetrübten Sonnenscheingenusss und den ganzen Mai habe ich keinen einzigen Maikäfer gesehen. Da muss dann eben ein anderes Krabbeltier herhalten.

Na denn, bis denn, ich wünsche weiterhin schöne Pfingsttage.

Den Tropfen, …

… der verantwortlich sei für das Überlaufen des Fasses, bzw. am Versenken des Kahns,  nun Corona anlassten zu wollen, scheint mir dann doch ein wenig eigenwillig.

Kurier am Sonntag, 24.05.2020, Seite 2

Kurier am Sonntag, 24.05.2020, Seite 2

Die Ehrenbezeichnung  “ die Griechen von der Weser“ trugen die Bremer nicht von ungefähr. Nun gut, vielleicht hätten sie, die Bremer, ja ohne Corona-Krise noch ein wenig länger „Oberkante Unterlippe“ vor sich hin dümpeln können auf dem Schuldensee, jetzt aber hilft nur noch Schuldenerlass der Kommunen, oder wie oder was?

Ich sag’s ja, die spinnen die Bremer:

Weser Kurier, 22.05.2020, Seite 1Weser Kurier, 22. 05. 2020, Seite 1 (Klick auf dem Zeitungsschnipsel führt zum Artikel)

Irgendwo habe ich mal etwas von Digitalisierung, Viedeokonferenzen, CoronaApp, Immunitätsausweis, Videomedizin, und, und, und … gelesen. Wie passt das zusammen?

Nicht ärgern, nur wundern. Immerhin hat Werder Bremen auswärts geisterhaft gewonnen. Ob es die Fußballfans  freut?

Mit Wohlwollen sehe ich dem ergiebigen Regen zu und vertrödel genussvoll den Sonntag.

 

 

Ne, is dat ’n Elend, …

… erst darf man nicht und jetzt hagelt es … in die Suppe.  Nichts ist mehr richtig.

Da war ich unten am Markt und viele, viele Tische waren gegenüber dem Kircheneingang aufgebaut, damit man genug Platz hat, denn …  „seit heute haben wir wieder den normalen Betrieb aufgenommen! “  Naja, was heißt da schon normal, aber wenn man genügend Tische und die sogar noch draußen hat, scheint es mir am ehesten möglich zu sein, nicht gleich „in die Miesen“ zu wirtschaften, wenn man dann endlich die Suppenküche anwirft.

Zu Muttertag mussten wir Alten  ganz brav-“ Oma allein zu Haus“- „gediegen ein Törtchen“- so vor uns hin naschen, so wir denn eins hatten, und dank der freundlichen Nachbarin hatte ich eines und ohne ihre Mithilfe auch Sonnenschein. Vielleicht erinnert ihr euch noch an die Lichtlaune, derer der Mensch so dringend bedarf.

10.05.2020 die Muttertagstorte

Und jetzt dürfte man sich bedienen lassen mit „Ach und Krach“ und vielen Auflagen, aber es will nicht die rechte Lichtlaune aufkommen, auch nicht für den Rhododendronpark, der schon jetzt, vierzehn Tage früher als üblicherweise, in Blühpracht stehen soll.

30.04.2020 (7)

Mach was dran, bis neulich.

Aha, …

… das sollte einem doch ruhig gesagt werden, dass das Szenarium schon einmal vom Amt für Bevölkerungsschutz  durchgespielt wurde:  „Er­geb­nis Ri­si­ko­ana­ly­se „Pan­de­mie durch Vi­rus Mo­di-SARS“ , und das ist noch gar nicht so lange her.

Screenshot Bundesamt für Bürgerschutz und katastrophenschutz

Klick auf den Screenshot führt zum Download.

Das Szenario beschreibt eine von Asien ausgehende,
weltweite Verbreitung eines hypothetischen neuen Virus,
welches den Namen Modi-SARS-Virus erhält

Seite 5 der Drucksache 17/12051

Screenshot Seite 55… und die Anlage 4 beginnt auf der Seite 55 eben der herunterzuladenden pdf-Datei.

Eintrittswahrscheinlichkeit:
Klasse C: bedingt wahrscheinlich
ein Ereignis, das statistisch in der Regel einmal in einem Zeitraum
von 100 bis 1.000 Jahren eintritt

 

Immerhin, ich war überrascht, dass das Szenarium 2012 so explizit durchgespielt wurde, obwohl man trotz der Ereignisse 2003/2004  einen so baldigen Eintritt nicht so recht erwartet hatte.

So kann’s kommen.

30.04.2020 (6)