Die Ankerstübchenwagenburg …

… vor dem Deich der Wurster Nordseeküste ist schon längst aufgefahren, das 11°° Uhr Hochwasser ist über das Watt aufgelaufen und endlich sind auch wir zum Nordseeluftschnuppern aufgeklatscht und genießen den weiten Himmel.

21.6.2017 Hochwasser 11 Uhr

Aber, wie kann es anders sein, nach einer kleinen Besichtigungsrunde über den noch leeren Grünstrand – nur zwei nackichte und eine gewandete Badende trauten sich in das 17° C kalte Wasser- mussten wir uns erstmal stärken nach der „langen“ Anreise, denn mein innigstes Begehr richtete sich auf frische Nordseekrabben in frischer Nordseeluft.

Und, wie kann es anders sein, es gab dann einen Damenteller und natürlich einen etwas üppigeren Teller für den Herrn von Welt. Guckst du:

 

Gut gestärkt verlegten wir den Spazierenwandern-Ausgangspunkt dann nach Wremen, um den Ochsenturm im Angesicht der Containerpiers zu erlaufen. Und was soll ich euch sagen, der Weg war lang. Es gab Zeiten, als wir noch jung und schön waren, da erschien uns der Weg viel zu kurz für eine ernstzunehmende Wanderung, aber heute waren wir froh, als wir hin und zurück dann endlich das Kaffeetrinkehaus erreichten.

21.6.2017 Ochsenturm und Containerpier

 

Wer möchte das heute nicht, …

wie eine Lilie bis zum Knie im Wasser stehen und sich von der Sonne bescheinen lassen.

4.6.2017

Heute am frühen Morgen zeigte das Thermometer schon 23° C an der Nordwand neben der Eingangstür an und nun … ich weiß es nicht, aber im Schatten auf der Terrasse lässt es sich noch wohlig aushalten. Ich sehe das  jetzt als Entschädigung für den entgangenen Italienurlaub und genieße. Sommerwolken bewegen sich träge am blauen Firmament und nur ein leises Lüftchen weht.

So soll es sein.
Na denn.

 

Fronleichnam

Mit diesem Feiertag stehe ich dann doch auf Kriegsfuß, nicht nur weil ich nun mal evangelisch getauft und konfirmiert bin. Schon als gläubige Konfirmandin seinerzeit fühlte ich mich zum Abendmahl genötigt, der Leib Christi und das Blut Christi gruselten mich und ich habe ein Abendmahl dann auch nie wiederholt.

Aber … man muss die Feste feiern, wie sie fallen, und für mich ist es ein Feiertag, weil ich endlich wieder zuhause bin. Holla, das wurde dann auf den Rest ja doch noch ein Ritt, aber nun ist dann hoffentlich auch gut.

Da war und ist mir das liebliche Pfingstfest mit der Ausschüttung des heiligen Geistes, was immer das sein mag, doch sehr viel sympatischer.

Ich durfte neu erstarkt die Tage wandernd genießen, indem dass ich in Erinnerung an Videbitis‘ Wanderberichte einen Fernweg erprobte, der dann aber jäh endete, weil die Stadt Fallingbostel aus weiß ich was für Gründen den Durchgang verweigerte: „Kein öffentlicher Durchgang, der Wanderweg nicht durchgängig begehbar.“

 

Für ein altes Moorweib war es dann aber auch „Spazierenwandern“ genug. Ich wäre sonst noch wer weiß wohin getippelt ohne jegliche Wegzehrung.

Soweit, so gut.

Und jetzt bin ich endlich wieder zuhause und blicke in den voll ergrünt- und erblühten Garten, der jetzt ein wenig der pflegenden Hand bedarf.
Na denn.

15.6.2017 endlich zuhause

 

„Es würd“ …

… sagt man  bei uns, wenn sich ein Fortschritt zeigt, und dem ist so.

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Ich lasse mir bei etwas zugigem Wetter von der Sonne im Angesicht des „Krankenlagers“ den Rücken wärmen. Aber dann … geht es schon auf die Walz.  Wunderschöne, gefällige Waldwege  beginnen direkt außerhalb des Geländes  und sie sind im Rundlauf gerade passend für arme, alte Menschen.

Na denn. Bis neulich.

Guten Morgen Sonnabend

Still ruht der Parkplatz und der Tag beginnt.

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Dschä,  so kann’s kommen. Nun huck‘ ich hier und werde anschlussheilbehandelt. Mühsam quält sich die Sonne durch und ewig rauscht die Autobahn, was aber den Vögelchen nicht das Zwitschern vergällt.

Ein mühsames Unterfangen hier am Tablet zu schreiben,  deshalb später mehr zum Geschehen.

Bis neulich.