Herbst

Im Oktober

Jetzt schreiben sie wieder
ihre Herbstgedichte,
gefüllt mit windigen Metaphern
und scheinbar brennenden Bäumen.

Von allem darf die Rede sein,
sogar schon vom Schnee.

Nur das Wort grün
ist urheberrechtlich geschützt
bis zum hoffentlich kommenden März.

Michael Augustin

Ganz schön „zerpliesert“ sieht es im Garten schon aus, aber heute beglückt uns strahlend blauer Himmel.

07.10.2021 zerpliesert
Wen interessiert da schon wirklich Ampel oder Jamaika, die Pöstchenschacherei ohne Kompetenz bleibt so oder so nicht aus. Und was die Teuerung anlangt, da werden uns die Augen tränen. Weltenrettung gibt es nicht für umsonst.

Mach was dran. Genießen wir den goldenen Herbst.

auf der Lauer, 01.10.2021

Und schon wird eingepackt

Bis eben ratterten noch vorm Haus die Motoren und jetzt ist es mäuschenstill. Selbst an einem  Freitag mit zeitigem Dienstschluss scheint mir dieses Schweigen im Walde, nein auf der Straße, schon um 10°° Uhr vormittags doch etwas merkwürdig. Ist also jetzt erstmal Schluss mit lustig und  Glasfaserausbau?

24.09.2021 Fofftein

Irritiert haben mich dann doch die für mich  wenig erhellenden Artikel im Weser Kurier vom Vortag und der Nörgelbericht im Osterholzer Kreisblatt von heute. Wer macht eigentlich was, wer behindert wen, wer lässt wen nicht mitspielen? Da komme ich schon ins Grübeln. Glasfaser Nordwest 

Spätestens am Montag Morgen werde ich merken, ob in unserer Straße noch weiter gebuddelt wird, und wenn nicht, … dann schau’n wir mal.

Vorrangig haben wir erstmal Wetter: Wind, Regen, Sonne und dazu jede Menge Birkensamen, die durch die Luft wuseln und  überall ins Haus drängen. Macht ja nichts, ist ja reine Natur, eben  „Bio“.

Batnight

Ja, ich habe sie selig verpennt, die Batnight, weil ich erst heute Nachmittag im Werbekäseblättchen darüber gelesen habe.

Batnight

Dabei gab es diese bemerkenswerte Nacht doch europaweit mit zahlreichen NABU-Veranstaltungen.
Aber immerhin habe ich gelernt, dass ich mich nun wahrlich nicht meines etwas aus den Fugen geratenen Gartens zu schämen brauche. Hatte ich bisher „nur“ einen bienenfreundlichen Garten, jetzt also auch noch einen fledermausfreundlichen. Und Unkraut, was ist das? Das gibt es doch gar nicht.
Also könnte ich die mühseligen „Rodungsarbeiten“ jetzt einstellen, wenn nicht …  .Zu allem und jedem gibt es ein Aber: Zum einen wüsste ich gar nicht, dass unter unserm neuen Dach Fledermäuse wohnen, wenn ich nicht an einer Schlaflosigkeit litte, die mich im Morgengrauen die Fledermäuse unterm Giebel einfliegen bzw.-flattern sehen lässt, und zum anderen, wenn nicht der arme „Enkelhund“ vom Stöbern im Garten voller klitzekleiner Kletten im Fell ins Haus käme, was ihn ganz rapppelig macht. Mir bleibt eben nichts erspart, weiter mit dem Unkrautroden, es sei denn es regnet.

Dann nämlich ist Kaffeezeit, versüßt mit den Tortenstückchen aus dem Nachbarhaus so gut und reichlich, dass man- ich- auf das Mittagkochen und -essen verzichten kann und sich mit Inbrunst der Zeitungslektüre widmen kann. Drum habe ich auch mal das Sonntagskarton vom Till Mette herauskopiert, das zum Ende der Freibadsaison die Bremer Hallenbadmisere geißelt.

Irgendwie leider doch schon ziemlich herbstlich Ende August im nassen Weser-Elbe-Dreieck.

27.08.2021Bederkesaer See

Eins, zwei , drei, vier, fünf …

… ach, es waren doch mal sieben,
wo sind denn die zwei geblieben?
sind sie einfach aufgeflogen,
haben schlichtweg sich verzogen?
Verderben die Pointe mir,
es waren sieben, glaubt es mir.
vom Hühnerhof ich wollt was schreiben,
dafür sie hätten müssen bleiben.
Ein Hühnerhof mit nur fünf Tieren,
das reicht nicht, um ’nen Hof zu zieren.
Also: Amseln auf dem Rasen,
einige sieht man da grasen.

06.08.2021 keine sieben

Na denn, noch einen schönen Sonntag-

… und dann …

… endet die  elende  Männerdiskriminierung.
Dem Kerl auf der Darstellung fehlt nur noch der fusselige Bart.

aus kurier am sonntag 25.07.2021

Alles nicht so eng sehen.
Ich bin alt, bald bin ich kalt.
Euch einen schönen Sonntag.

07.07.2021 (3)

Neue Farben …

…und einen neuen Beitrag braucht das Blog.

Wenn nun nichts zu schreiben ist, außer dass es am Tag dann endlich mal sonnig und wärmer war, dann müssen die Tulpen herhalten und ein wenig Farbe in den Alltag bringen. Die Zwiebeln steckten ja schon in der Erde und bedurften nicht des Runs auf ein Gartencenter, um für Farbigkeit zu sorgen, und die Perlhyazinthen natürlich auch.

Und sonst? Unser Spielplatz , der arbeitsintensive, bewuchsanfällige „Gummiplatz“, wurde dann bei den tageslinden warmen Lüftchen auch ein wenig aufgewertet mit einem Basketballnetz und was glaubt ihr, wie die Blechgans staunte.

Aber all das ändert nichts daran, dass es Nachtens immer noch kalt ist und die Heizung nicht rechtzeitig anspringen will, wenn ich mich gegen Abend in den Lesesessel zurückziehe.

Na denn, bis denn, noch scheint die Sonne.