Ne, aber auch, …

… was man nicht so alles findet.

13.1.2018 zeitmagazin nr 10 vom 5.mai 1982

Zeitmagazin Nr. 10 vom 5. Mai 1982

Es ist ja nicht neu, dass ich gern Dinge aufhebe und bewahre, und so ist es nicht ungewöhnlich, dass gerade meine Festdekorationen mit mir altern, aber auch immer wieder hervorgeholt werden und gerade in ihrer Wiederkehr ihren Reiz haben. Und damit dieses dann geschehen kann, muss auch alles schön sortiert und verpackt werden und da kommt nun das alte Zeitmagazin ins Spiel, weil eben dort zwischen den Seiten die selbstgeschnipselten Glanzbildchen sicher gebettet werden. Und … da fiel mir doch beim Verwahren der obige Artikel ins Auge. Ne, aber auch, und was lesen meine trüben Augen?

„Türken in der Bundesrepublik stellen die Öffentlichkeit vor kaum lösbare Probleme. Die mit Abstand größte Ausländergruppe gilt nicht nur als schwer integrierbar, sie gibt sich auch ausgesprochen ablehnend gegen Integrationsbemühungen.“

Ja damals, 1982, konnten die Medien noch unbeschwert artikulieren, aus rabenkalender 2019da gab es noch keine „Instumentalisierung“ oder gar „Manipulation durch Auslassung„, da durfte man, wie man meinte, zumal in diesem Artikel dann, Ende gut, alles gut, die Integration durch Verehelichung mit der Urbevölkerung den sozialen Frieden heraufbeschwor.

Und heute, Mudder Merkel  spricht es uns gebetsmühlenartig Tag für Tag vor: „Wir schaffen das.“
Gut, sie schränkt ein wenig ein: „Wir schaffen das nicht alleine, …“ aber Europa ist ja so willig. Wird schon schief gehen und die Medien tanzen mit.

So ändern sich die Zeiten und wir „alten Kacker“ verstehen die Welt nicht mehr, auch nicht, dass Blumenzwiebeln in eine  Wachschicht gebettet werden und dann zu den Festtagen verschenkt werden, damit sie, die Pflanzen, sich selbst überlassen dann irgendwann wunderschöne Blüten hervorbringen. Unsere Amaryllis bequemt sich jetzt nach einigen Wochen, dieser ihrer Pflicht Genüge zu tun.

13.1.2018 weihnachtsamaryllis

 

Na denn, einen schönen guten Abend.

 

 

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Dschä, das war’s denn.

Gestern haben die heiligen drei Könige, oder meinetwegen auch die drei Weisen aus dem Morgenland,  dann ihre Geschenke abgeliefert beim lieben Jesulein und damit ist dann Schluss mit den 12 heiligen Nächten, oder auch Rauhnächten, und eigentlich könnte man dann auch schon den Budenzauber abbauen und den Tannenbaum vor die Tür stellen. Mach ich aber nicht, draußen ist es nämlich noch so dunkel und ungemütlich, dass ich mir die heimelige Atmosphäre in der Wohnstube lieber noch ein wenig erhalte.

Die Orthodoxen Christen feiern ja sowieso erst  heute Weihnachten , der pöse Pursche Putin in St. Petersburg und der Patriarch Kirill, dessen Namen wir ja erst kennen, seit bei uns der böse Sturm gleichen Namens 2007 die Bäume gut und reichlich umgeworfen hatte, las die Christmesse in Moskau in Anwesenheit von Ministerpräsident Dmitri Medwedew.
Wer will das wissen, niemand eigentlich, wenn nicht der ukrainische Schokoladenprinz  Poroschenko  beim Patriarchen  von Konstantinopel eine Abspaltung der  ukrainischen Kirche von Moskau erwirkt hätte. Da ich hier niemanden kenne, der dem orthodoxen Glauben angehört, musste ich mich erstmal umtun, was nun in der Ostkirche so und auch zu Weihnachten geschieht. In Düsseldorf hat man beim Wassergottesdienst ein Kreuz in den Rhein geworfen zum Beispiel.
Na egal, Kyrill gegen Bartholomäus, Hauptsache der Schokoladenprinz, der Gute,  kann sich vor der Schicksalswahl 2019 in Position bringen:

„Die Ukraine ist nun in Liebe und Gebet vereint.“ Er dankte Bartholomäus im „Namen der ukrainischen Nation“ und erklärte, die Ukraine werde „allein mit Liebe und Glauben“ handeln.
[Spiegel online vom 5.1.2019]

Da wird sich die westliche Welt aber freuen, dass sich der gute Onkel Poroschenko  auch christlich-orthodox so deutlich von Moskau abgegrenzt hat.

Amen

Es brennt …

… nicht, die Sonne geht unter und treibt Spielchen mit den Wolken am Himmel und dramatisiert unsere Fensterdekoration in der „guten Stube“.

3.1.2018 es brennt nicht

Gestern in der Erinnerung an Heiligabend, „Kerzen machen muggelig und warm“, entzündeten wir eben diese in Ermangelung eines Kamins einfach schon am hellen, lichten Tag am Tannenbaum und das war gut so, dann bedurften wir nicht der Überlebensnordpolfahrergewandung zur Teepause.

Macht es euch weiter muggelig wie zu Weihnachten und lasst euch nicht schon gleich wieder vom Neuen Jahr antreiben zu frustranem Tun und für die Werktätigen unter euch, morgen habt ihr die kurze Woche dann ja auch schon wieder geschafft.

Na denn, bis denn.

Billerbeck …

… im Schatten des Domes mit Blick auf die nächste Kirche warten wir auf das Event.

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Der Küchenchef Herr Groll kocht für uns Crossover und das kommt sehr gut. Wir haben uns schon gestern verwöhnen lassen.

Schon eigenwillig, wohin einen das Schicksal führt, wenn man ganz plötzlich und unerwartet sich doch noch auf die Socken macht.

Also uns  und euch einen guten Rutsch.

Das ist fein, …

… so muss es sein.

Es ist vollbracht, wer hätt’s gedacht,
das Haus ist leer, ganz ohn‘ Beschwer,
das Fest gefeiert, nicht rumgeeiert,
die Gans im Bauch, die Kerzen Rauch.

Und dann …
erst die Badewanne,
dann das Fischerfrühstück,
dann die Schokoladentrüffel und dann …
wieder ins wohligwarme Bett.

Und jetzt ist der Kopf frei für das nächste Event, aber diesmal lasse ich eventen und das ist gut so.

Ich wünsche euch einen schönen, gefälligen Jahreswechsel.
Lasst es ruhig angehen.

Wer spricht da von Winteranfang, …

… wenn heute der Welt-Orgasmus-Tag ist.

Na gut, das Wetter ist mit 10° C, Sturm und Dauerregen gruselig  genug, dass man sich nur noch kuschelnd unter der Bettdecke verkriechen. möchte, aber … mit den „Rammelkammern“ kann es auch so seine Schwierigkeiten haben, wie man beim Herrn Tucholsky erfahren darf, eben dem Herrn, dessen Todestag im Jahre 1935 wir  mit dem heutigen Datum verbinden. Das wohl einzige Chanson eben dieses Herrn, hier von der wunderbaren Helen Vita aus meiner Jugendrosenzeit interpretiert.

Aber wir haben doch Weihnachtszeit und da schweifen meine Gedanken zu Theodor Storm und dem Knecht Ruprecht ab. kennt ihr doch:

Von drauß‘ vom Walde komm ich her;

— „Hast denn das Säcklein auch bei dir?“
Ich sprach: „Das Säcklein, das ist hier:
Denn Apfel, Nuss und Mandelkern
Fressen fromme Kinder gern.“
— „Hast denn die Rute auch bei dir?“
Ich sprach: „Die Rute, die ist hier;

Sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?

Na denn, einen schönen Abend.