Wenn schon, …

… dann aber auch richtig. „Nicht kleckern, klotzen,“ dachten sich Vater und Sohn, – kennt ihr doch, die Vater und Sohn von Erich Ohser Geschichten von Erich Ohser-, nein, nicht Sohn, der wurde ja 2019  gänzlich rein gewaschen, also … dachte sich Vater Selim: „Dann gründe ich doch mal einen Verein, oder … besser doch gleich zwei, doppelt hält besser, und fantasievolle, mainstreamige Namen müssen es sein:“

Agentur für Beschäftigung und Integration
Gesellschaft für Familie und Gender Mainstreaming

Gedacht, getan und die Geschichte nahm ihren Lauf und … mit eben diesen Märchenstunden unterhält mich „mein“ Weser Kurier so etwa seit 2015 in Abständen morgens bei der Frühstückslektüre.

Dschä und nun scheint das Märchen vom Hans (Selim) im Glück zuende gegangen sein.

Ende gut, alles gut?

Naja, was sind schon 620 Tagessätze à zwölf Euro und eine zur Bewährung ausgesetzte Haftstrafe gegenüber einem Reibach in Millionenhöhe.  Irgendjemand hat mir mal etwas von verfilzter Pateienlandschaft erzählt. Na egal, der Sohn ist jetzt nicht mehr Parteimitglied und ob es der Vater jemals war, ist nicht belegt.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
Ich wünsch euch einen schönen Sonntag.

06.03.2021Schneeglöchen und Märzenbecker

… gelassen ausgesprochen

Das überrascht mich jetzt aber doch: Mensch und Mensch*in sind unterschiedlich. -Titelthema DIE ZEIT 2021 N° 8

Es geht nicht nur um den kleinen Unterschied, den uns Herr Thaddäus Troll, respektive Arthur Robins schon 1974 aufzeigten in dem Aufklärungswerk „Wo komme ich eigentlich her?“,
Männer und Frauen Der große Unterschied. Corona macht’s möglich.

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Und jetzt zaubern die Schneeglöckchen das Weiß in den Garten, nachdem auch die dicksten Schneeplacken abgetaut sind,
„… Es muss doch Frühling werden“ [Emanuel Geibel}

18.02.2021

Und .. es lebe der kleine Unterschied.
Na denn

Wege ins Moor

Endlich Sonnenschein …

aber lausekalt.

Da vergisst man die Nickeligkeiten, die einem den Tag derart vergällen wollen, dass selbst eine sonore Wochenzeitung meint,  einem das Alt-sein schön reden. zu müssen

„Ab 55 wird werden die Menschen immer zufriedener -und vieles wird leichter“.
Da frage ich mich wirklich, wer sich so etwas ausdenken kann. Diese Aussage kann man sich auch nicht mit Viktoria und Berliner verschönern, jedoch wenn man sich dann das jugendliche Alter des Schreiberlings ansieht, versteht man, dass er nicht weiß, wovon er spricht, meint, schreibt.

Für mich gilt immer noch: „Wenn man mit 50 morgens aufwacht und einem nichts weh tut, ist man tot.“, wie einst ein Kollege im für mich seinerzeit schon etwas fortgeschrittenen Alter so trefflich formulierte. Da hilft auch kein Selbstoptimieren und / oder Anti-Aging, da beißt die Maus keinen Faden ab, kräht aber auch kein Hahn nach.

Na denn, bis denn.

„Mir scheint, …

…mir scheint, mir scheint, …“

… nein, nein,  das meine ich jetzt nicht ernst, aber wenn ich heute die Meinung von Herrn Harms bei t-online lese, dann scheint  mir der Herr so langsam auch ein wenig frustriert zu sein. Kann ja mal passieren. Ich kann es zu gut verstehen.

Und ansonsten? Bruch am Auto kommt auch nicht so gut. „Marmor, Stein und Eisen bricht …,“ aber am Auto bitte dann doch nicht.

Wetterlage? Ein wenig weiß auf dem Rasen, bedeckt, aber just feuchtet es nicht von oben, nur aus der Nase hinter dem „Mund-Nasen-Schlüpfer“ und die Brille beschlägt.

Na denn.

Ausasten …

… oder Abbaumen, das ist hier die Frage.

28.12.2020 oder abgebaumt

Die knirpsigen Jungaktivisten, die seinerzeit aus dem Hauch von Nichts gleich zwei Schneemänner bauten, wussten das viele Gestrüpp, das der Sturm ausastend der bedürftigen Birke entriss, doch gleich zu nutzen. Aus Jux und Dollerei bauten sie einen Adlerhorst für Bodenbrüter. Ist das jetzt Abbaumen?

Lasst uns nicht trübsinnen sondern hoffen auf ein

Gutes Neues Jahr.

Es wird schon werden und just auch schon wieder heller.

28.12.2020 es wird heller

Einmal werden wir noch wach …

… heißa …irgendetwas zum „heißa“ wird sich schon finden,
und  sei es, dass die Tage wieder länger werden …

… und dass der Tannenbaum erglänzen wird im Lichterglanz und dass sei “ Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“ [ Lukas 2:14], auf alle Fälle in den eigenen vier Wänden .

Ich wünsche euch 

Frohe Weihnachten

Bricklebrit

Wer hätte nicht auch gern so einen gefällig sich streckenden Esel in einem Stall, der auf das Zauberwort hin Dukaten unter sich lässt. Es dürften auch ruhig solche altertümlicher Währung sein, so sie denn aus Gold wären. 

Das ging mir so durch den Kopf, als ich so durch den diesigen Tag spazierend auf die Entfernung den gedeckten Tisch sah. “ Tischlein deck dich, Esel …“

Und was ist mit dem Knüppel aus dem Sack? Den kann ich vorerst ruhig da lassen, wo er ist, denn oh Wunder, ich bin diesen Weg jetzt schon wiederholt durch den Stadtpark gegangen und der Tisch, sorgfältig mit einer Spitzengardine bedeckt und der ach so kostbaren Keramik bestückt, ist noch nicht dem Vandalismus anheimgefallen. Halleluja, so können immer noch die Leut‘ an der Installation ihre Freude haben und sich des Grimm’schen Märchens erinnern. Der dazugehörende Wassertümpel ist immer noch ausgetrocknet, aber  ich habe dann eben einen anderen Moddertümpel aus dem Park in der obigen Auswahl dazu komponiert.

06.12.2020 Fabelwesen

Ich wünsch euch noch einen schönen Adventssonntag. Bei mir ist jetzt gleich ganz spießig Tatort angesagt.
Na denn

So spielt das Leben

Aus dem stolzen Schneemann ist ein kleine schrumpelige, gebuckte Schneeomama geworden.

06.12.2020 am Nikolaustag 1 Aber was soll’s, Nikolausi hat sich erbarmt und in Ermangelung der geputzten Stiefel seine guten Gaben einfach auf den Terrassentisch gestellt und das erfreut dann ungemein mein Herz.

06.12.2020 am nikolaustag 2

Ich wünsch euch einen schönen Sonntag.

Da muss man schon von der schnellen Truppe sein, …

… wenn man bei uns einen Schneemann bauen will, 

05.12.2020 Schneemann 1 … oder auch zwei.

05.12.2020 Schneemann 2

… bevor es wieder anfängt zu regnen.

Aber es macht sich ja vielleicht ganz gut, wenn Nikolausi nächtens vorbeikommt, um die geputzten Schuhe zu befüllen, und die Kerle zur Begrüßung vorfindet. Es sei denn es regnet weiter und das Wetter wird noch norddeutsch schmuddeliger, dann bleibt aber immerhin, das 2. Lichtlein anzuzünden und still vor sich hin zu „adventieren“.

Na denn.