Berieseln …

 

3-12-2016-im-garten

…  der Blogseite mit  Wordpresss‘ Kunstflocken ist wahrlich nicht mein inniges Begehr.  Häkchen weg und  rieselnde, weiße „Mouches volantes“ weg und das ist gut so. Auch ohne diese Weihnachtsdekoration kommt es näher und näher, das große Fest der Feste und  bei uns vor Ort schrummelt, bummelt und  kungelt der Weihnachtsmarkt so vor sich hin. Na schau’n wir mal, ob ich mich aufraffe für die drei Schritte zum Ort des Geschehens, um  wenigstens am 2. Advent  einmal Glühpunsch zu fassen.

Immerhin die Christrosen blühen schon im Garten.

3-12-2016-christrose

Einen schönen Adventsonntag wünsch ich.

 

Na denn

am-26-11-2016

Nebel wabern im November
und es ist noch nicht Dezember,
das ist Zeit zur Jubeltour,
Oldies fahren nach der Uhr.

Pünktlich zum Kaffee am Morgen,
schnell die Brötchen noch besorgen,
müßig nicht die Zeit verlungern,
Reisende woll’n doch nicht hungern.

Jubeln ist des Kommens Ziel,
doch zu jubeln gibt’s nicht viel.
Was ist jubelnswert daran,
wenn man, wie man will, nicht kann?

Denn es drücken viele Jahre
und schon längst sind grau die Haare
und im Kopf, da fehlt schon was,
ne, so’n Alter, ’n Kreuz ist das.

Aber Sitte ist’s nun mal,
dass bejubelt man die Qual,
wenn denn schon, dann eben richtig
labernd Laben, das ist wichtig.

„Rotwein ist für alte Knaben
eine von den schönsten Gaben,“   [Wilhelm Busch]
doch alte Weiber, glaubt es mir,
stehen ebenfalls dafür.

Und Friedenspfeifen soll man rauchen,
auch wenn wir Stengelchen nur brauchen,
Genusssucht, das ist eine Zier,
mal seh’n, wie weit man kommt mit ihr.

Na denn

na-denn

Eine Antwort, …

… hat mich dann doch verblüfft.

weser-kurier-23-11-2016-seite-3
Weser Kurier, 23.11.2016, Seite 3
(Klick auf Zeitungsschnipsel führt zum Artikel)

So hatte man sie, die Antwort, dann möglicherweise doch nicht haben wollen, wenn man mainstreamig  „nur“ ein wenig „herum zu trumpeln“ gedachte mit dem  ausgeschiedenen Geheimdienst-Chef Herrn Gerhard Schindler. „Darf dat dat? – Dat darf dat! – Dat dat dat darf!“  Na jedenfalls hat „mein“ Weser Kurier es gedruckt.

weser-kurier-23-11-2016-seite-3-mittig

Ach so ist das zu sehen.
Na denn.

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Wie jetzt?

Hab‘ ich da womöglich schon wieder einmal etwas verpasst …

22-11-2016

… von wegen „Kiek,wat is de Himmel so roat, …“?
Arme alte Rentnerslüt fallen ja schon gern mal aus der Zeit und wenn mir all die vielen herzigen Weihnachtskaufempfehlungen ins Haus flattern, erschrecke ich schon mal, ob ich da womöglich etwas verpennt habe vor lauter Trumpetenklang und Merkelgesang.  Der Blick auf den Abendhimmel brachte mich heute dann schon wieder ins Schleudern, ob ich nun nicht doch den Weihnachtsnippeskarton schon hervorkramen müsste. Aber gemach, gemach, der erste Advent ist ja erst am nächsten Wochenende und zum ersten Advent wird bei uns traditionell noch nicht gerödelt, also alles „in time“.

Dann erstmal eine schöne gute Nacht.

Oberhoheit …

18-11-2016-oberhoheit

dpa-weser-kurier-18-11-2016-ausschnitt-seite6 …zu bewahren in Sachen Menschenrechte kann nie schaden und dann kann schon mal nichts schief gehen.
Halleluja und Amen.

Obama in Berlin: US-Präsident sieht große Verantwortung Merkels
Weser Kurier 18.11.2016, Seite 3

Ich kann mir nicht helfen, aber was wollen die Amerikaner wirklich von MM -Mudder Merkel- und den Deutschen.

dpa-weser-kurier-18-11-2016-seite-3

Buß- und Bettag …

13-11-2016-der-indoorpilz

… mussten wir dreingeben für die Pflegeversicherung. Da soll es uns nicht wundern, wenn die böse Unvernunft sich ausbreitet eingedenk der Tatsache, dass man der arbeitenden Klasse keine Zeit zur inneren Einkehr einräumen will.

Aber und das ist nun erfreulich, der Buß- und Bettag  bedeutet traditionell den Beginn der Grünkohlzeit, und zwar Stichtag erst jetzt, obwohl schon seit längerem der Kohl mit seinen palmwedelartigen Blättern  Felder begrünt. Erfahrungsgemäß hat nämlich erst dann der erste Frost die vielen kleinen Tierchen, die es sich in den Blattkrausen gemütlich gemacht hatten, böse erwischt und das grüne Blattgemüse kann sich des sogenannten Ungeziefers entledigen und erntereif anbieten. Es gibt aber auch Meinungen, die besagen, dass der Grünkohl des Frostes zur letzten Reifung bedürfe, wie ein edler Eiswein.
Egal, wie und warum, den Frost hatten wir und den Buß-und Bettag haben wir und jetzt geht’s los.

Dann ist bald Schluss mit der gräulichen Novembertristesse, dann wird  sich wieder nach draußen orientiert für die Kohl-und-Pinkel-Fahrt mit Wanderung, Gurgelölen, Vielfraßvergnügen, Dans op de Deel und natürlich lecker Kotzen.

Aber gemach, gemach, da kommt ja auch noch Weihnachten.
aber heute ist erstmal büßen und beten angesagt.

Na denn.