Ich pausiere nur, …

… aber irgendwann bin ich dann wieder da, „in echt“.

16.7.2019

Na denn, bis denn.

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Wenn ich heute …

… vom Welttag der Pressefreiheit lese und in „meinem“ Weser Kurier  beim Frühstück auf Seite 3 diese Landkarte sehe, dann komme ich schon arg ins Grübeln.

Weser Kuier, 3.4.2019, Seite 3

Will man uns wirklich weismachen, dass wir wirklich und wahrhaftig die Gutesten auf der großen, weiten Welt sind, naja, neben ein paar anderen Nordlichtern, wir „das Herz Eupopas“. Das klingt ja fast schon nach „Deutschland, Deutschland, über alles …“.
Ich empfinde es ganz schön gruselig, wie viel Hybris da anklingt.

Das ist es, was mich auf den Baum bringt, ich fühle mich manipuliert. Ich kann gar nicht so viel Fremdlesen, um mir ein wirkliches Bild zu machen, denn die Schönfärberei scheint zur Zeit die Devise der Leitmedien zu sein. Der Souverän, wir das Volk, muss besänftigt werden. Und sollte es jemand wagen, ein wenig aufmüpfig andere Denkansätze ins Spiel zu bringen, dann muss er nicht um sein Leben fürchten, das nun nicht, aber seine Karriere könnte empfindlich leiden, denn auch Zeitungsmacher sind Unternehmer und man kann und darf doch nicht seine Anzeigenkunden vergraulen.

Sich hier bei uns mit Meinungsfreiheit hochzujubeln, empfinde ich schon ziemlich dreist. Aber mach was dran: „Edel sei der Mensch hilfreich und gut“ [ J.W. von Goethe ], also grün, dann wird die ganze Welt ein Paradies auf Erden sein.

Einer in Bremen hatte gemeint ein wenig murren zu müssen, aber lest selbst, nun rudert er schon wieder zurück: „Wir sind ja auf einem guten Weg.“Weser Kurier 3.5.2019 Seite 10Ich selbst, die ich über zwei Monate fast täglich den Bahnhofsvorplatz überqueren durfte, habe von Erfolgen nichts gesehen. Und wenn ich dann noch von dem Aufbruch des „Bremer Loches“ in der Innenstadt lese, scheint sich auch dort  noch nicht viel geändert zu haben in Sachen Beschaffungskriminalität.

Geh mir los mit der Meinungsfreiheit.

Rabenkalender 2019 , 3.5.

Die Blütenblätter …

… sind es nun wirklich, die vom Himmel taumeln und in unsern bunten Garten rieseln .  Es ist alles so schnell gegangen.

Ihr kennt ja die Sache mit dem ersten Frühlingsvollmond und Ostern und in diesem Jahr hatten wir wohl  Karfreitag den 19.4.19  schon den zweiten Frühlingsvollmond, der so hell in das stille Kämmerlein schien und das Osterparadoxon einleuchtete,

Karfreitagvollmond 2019

während draußen der Frühling erblühte.

„Geh aus mein Herz und suche Freud in dieser schönen Sommerzeit …“ und jetzt haben wir den Sommer und ich kann gar nicht so schnell fotografieren wie ich sehe. Der Flieder ist da, die gelben Azaleen duften, die Vogelbeeren blühen, die Obstbäume lassen die Blütenblätter „flusen“ , die Rhododendren beginnen zu blühen, die Rosen fangen zaghaft an zu knospen, die Jungvögel der ersten Brut verlieren die Scheu und nehmen flatternd den Garten in Beschlag und der Waldmeister ist schon wieder fast durchgeblüht.
Was wird nun aus der Maibowle zur Walpurgisnacht? Ich werde auf alle Fälle mal versuchen, ein klein wenig nicht blühendes Gut einzusammeln, um wenigstens ein Tässchen für’s Muttchen anzusetzen,
denn Rabnkalender 2019, 29. April , sagt mein Rabenkalender 2019 zum Welttanztag und … wenn ich mal sterbe …, ach was, der Karfreitagsfrühlingsvollmond verliert am Sonntag den 5.Mai mit dem Neumond seine Magie.

Ich wünsch euch einen schönen 1. Mai.

 

 

„Spahnsinn“

Jau, Mädels, recht habt ihr.
Spahn spinnt.

Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit.
spricht Herr Bonhoeffer

Spahn Liste in seiner Eröffnungsrede zum Fachärztetag:

Auf Spahns Liste: Abrechnungsprüfung des MDK
Presseagentur Gesundheit (pag) Gesundheitspolitik 08.04.2019 
Berlin (pag) – Die Agenda von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist lang. Jetzt will er sich auch um die Abrechnungsprüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) kümmern.
Neben Vorhaben wie der Psychotherapeuten- und Hebammenausbildung oder der Reform des morbiditätsbedingten Risikostrukturausgleichs plant der Minister, auch die Abrechnungsprüfungen des MDK von seinen Mitarbeitern näher unter die Lupe nehmen lassen zu wollen. Hier gebe es ein Problem, sagt Spahn auf dem Fachärztetag des Spitzenverbands Fachärzte Deutschlands (SpiFa), „darum werden wir dazu etwas machen“. Auch die Approbationsordnung für Ärzte werde überarbeitet werden, darüber „werden wir Mitte des Jahres reden“, sagt der Minister. Die Digitalisierung erfordere Überarbeitungen, damit die Approbation auch „2025 noch funktioniert“. „Das möchte ich gerne mit ihnen gestalten“, sagt Spahn zu den vielen Zuhörern.
In seiner Eröffnungsrede zum Fachärztetag legt der Minister aus eigener Sicht ein „klares Bekenntnis“ zur Freiberuflichkeit der Ärzte und zur Institution der Selbstverwaltung ab. Gegen und ohne die Vertragsärzte sei es nicht möglich, die derzeitige Gesundheitsversorgung auf dem bestmöglichen Stand anzubieten. Spahn verteidigt die Regelungen im Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG). Zum Beispiel die Anhebung der Mindestsprechstundenzeiten von 20 auf 25 Stunden sei zum einen das Ergebnis „koalitionären Miteinanders“ und zum anderen für die 95 Prozent der Vertragsärzte kein Problem, da sie ohnehin länger arbeiteten. SpiFa-Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Heinrich lobt das TSVG als Paradigmenwechsel, da es unter anderem für einen Teil der Fachärzte den Einstieg in den Ausstieg aus der Budgetierung bringe. Gleichzeitig schränke das Gesetz aber die Selbstverwaltung weiter ein, kritisiert Heinrich mit Blick auf die Änderung der Gesellschaftsanteile in der gematik, die zugunsten des Gesundheitsministeriums vorgenommen werden.

Spahn übernimmt die Aufgaben der Sprechstundenhelferin:

Spahn organisiert die Arzttermine
Presseagentur Gesundheit (pag) Im Diskurs – Gesundheitspolitik 15.08.2018>

Frei nach dem Motto „Jedem Problem wird ein Gesetz hinterher geworfen“ bringt Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) auf den Weg. Darin findet sich vor allem ein ganzes Sammelsurium an Antworten auf Bürgerbeschwerden.
Schnellere Arzttermine, mehr Zuschuss für Zahnersatz, Beendigung von Kassen-Tricksereien beim Krankengeld und vieles mehr. Der Referentenentwurf trägt den Namen Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) und justiert das Versorgungsstärkungsgesetz nach. Eine Position aus dem Koalitionsvertrag: der Festzuschuss für Zahnersatz wird von 50 auf 60 Prozent angehoben. Errechnete Mehrausgaben für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) bis zu 600 Millionen Euro und somit rund die Hälfte des Gesamtvolumens des TSVG. Diese Maßnahme kann getrost als Wahlgeschenk apostrophiert werden, denn erst in 2021 greift die Neuregelung. Insgesamt veranschlagt das Bundesgesundheitsministerium (BMG) die Mehrkosten für dieses Gesetz mit rund einer Milliarde Euro. Eine Gegenfinanzierung bei der satten Finanzlage in der GKV gibt es nicht. Bezahlt wird das aus der „Portokasse“. Zentrales Anliegen des Gesetzes ist – wie der Namen schon sagt – laut Spahn der Plan, dass gesetzlich Versicherte schneller Termine bekommen sollen. Er will die Vertragsärzte nach eigenem Bekunden in die Pflicht nehmen. Sie müssen künftig mindestens 25 Sprechstunden anbieten, fünf mehr als bisher. Darüber hinaus müssen sie wöchentlich mindestens fünf Stunden terminfrei für Patienten offenhalten.

Gesetzgeber übernimmt Terminmanagement
„Wir bauen die Terminservicestellen zu einem zentralen Serviceportal für die Patientinnen und Patienten um. Bundesweit werden sie künftig unter 116117 zu erreichen sein – rund um die Uhr und sieben Tage die Woche, telefonisch und online“, erläutert Spahn. „Wir bündeln dort die Vermittlung an Fach-, Haus- und Kinderärzte sowie in Akutfällen an Arztpraxen während der Sprechstundenzeiten oder Notfallambulanzen. Zusätzlich werden die Terminservicestellen bei der Suche nach dauerhaft behandelnden Haus- und Kinderärzten unterstützen.“
Der im Fernsehen demonstrierte Fall einer Mutter mit drei Kindern, die nach ihrem Umzug nach Dresden keine Kinderarztpraxis gefunden hat, mag hierfür Pate gestanden haben.
Extra-Honorar für zusätzlich geleistete Versorgung
Neben der „Peitsche“ für die Ärzte, soll es aber auch „Zuckerbrot“ geben, wie Spahn sich ausdrückt. „Wenn Ärztinnen und Ärzte da mitmachen, sollen sie dafür auch höher und außerhalb des Budgets vergütet werden. Das gilt zum Beispiel, wenn sie Termine über die Terminservicestelle oder einen neuen Patienten annehmen. Gleiches gilt auch für die Grundpauschalen bei offenen Sprechstunden oder für die Vermittlung eines Facharzt-Termins durch einen Hausarzt.“ Für diesen Bereich des Gesetzes steht laut BMG ein mittlerer dreistelliger Millionenbetrag zur Verfügung. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) ist skeptisch. Chaos und längere Wartezeiten in den Praxen werden die Folgen sein, prognostiziert KBV-Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Gassen. „Die offenen Sprechstunden werden in der Regel nicht die Kranken nutzen, die schnell ärztliche Hilfe benötigen“, glaubt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Stephan Hofmeister. „Denn diese Menschen sollen und können nicht stundenlang im Wartezimmer sitzen.“ Das gleiche gelte für chronisch Kranke. Der GKV-Spitzenverband begrüßt die Sprechstundenregelung im TSVG: „Wir erwarten jedoch, dass die geplanten zusätzlichen Gelder für diejenigen Ärzte, die Patienten über die Terminservicestellen annehmen, den Beitragszahlern nicht zusätzlich in Rechnung gestellt werden.“
Weitere Gesetzesänderungen
Das TSVG bildet ein regelrechtes Sammelsurium an Themen ab. In Blitzgeschwindigkeit hat es die Präexpositionsprophylaxe (PrEP) in den Leistungskatalog der GKV geschafft. Eine Evaluation soll in zwei Jahren Auskunft über Inanspruchnahme und HIV-Neuinfektionen geben. Neue GKV-Leistung für junge Krebspatienten: die künstliche Befruchtung um die Kryonkonservierung von Keimzellgewebe. In der Kieferorthopädie wird die Mehrkostenregelung eingeführt. Krankenkassen, die ihre Versicherten mit bürokratischen Tricks um ihr Krankengeld gebracht haben, wird ein Riegel vorgeschoben. Verspätete Folge-AU-Bescheinigungen führen nicht mehr zum Ausfall. Die Krebsregister erhalten eine Fristverlängerung um ein Jahr. Sie haben jetzt zwei Jahre Zeit, die Kriterien zu erfüllen, die für eine GKV-Förderung vorausgesetzt werden. Daraus lässt sich der Schluss ableiten, dass die Länder bei dem wichtigen Vorhaben hinterherhinken.
Arzneimittel im TSVG
Unter dem irritierenden Stichwort „Impfstoffausschreibungen“ findet sich die neue Regelung für Impfstoffe. Irritierend deshalb, weil das Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (AMVSG) Ausschreibungen in diesem Arzneimittelsegment gerade erst abgeschafft hat. Dabei soll es nach Auskunft des BMG auch bleiben. Eine Umgehungsstrategie einiger Krankenkassen, bei der am Ende alles auf einen Anbieter hinausläuft, hat das Thema neu auf die Tagesordnung gesetzt. Nach TSVG sollen Krankenkassen verpflichtet werden bei Verträgen im Sprechstundenbedarf von Kassen und Apotheken (§ 129 Abs. 5 Satz 1 SGB V) auch den Preis des zweitgünstigsten Herstellers zu übernehmen. Übrigens: Der internationalen Aufmerksamkeit hinsichtlich des AMNOG will der Minister Rechnung tragen: Der G-BA muss seine Nutzenbewertung künftig auch in englischer Sprache publizieren.
Eine nette Petitesse am Rande: Wer Vorsitzender der AMNOG-Schiedsstelle (nach § 130b) werden soll, will das BMG künftig nicht mehr der Lottofee überlassen, sondern selbst den obersten Schiedser benennen.
Viele weitere Einzelregelungen
Auch auf die elektronische Patientenakte geht Spahn ein. Diese ist zwar gesetzlich längst verankert, das TSVG regelt aber die technischen Voraussetzungen, damit die Krankenkassen Rechtssicherheit haben.
Das TSVG soll im April 2019 in Kraft treten.

Spahn besiegt den Krebs:

sagte er der „Rhein-Neckar-Zeitung“.

Spahn behebt den Pflegenotstand, Spahn behebt den Ärztemangel, Spahn, Spahn und nochmal Spahn, welch ein Tausendsassa.

Rabenkalender 2019, 12.4.

Als ich heute morgen weiße Flusen durch die Lüfte wabern sah, meinte ich Blütenblätter auszumachen, die von den blühenden Obstbäumen geweht wurden, aber Pustekuchen, es war Schnee und harte Fakten kamen hinterher, nämlich der Hagel, und lausekalt war es und blieb es, auch wenn die Sonne sich  zeigte.
Eben April, „der machen kann, was er will.“

Stör woanders …

… gibt mir die Mietzekatze auf unserer Rentnerbank unmissverständlich zu verstehen, als ich verschlafen,  aber sehr überrascht die pollenverströmenden Birken in Augenschein nehme, gelb vor „blau, blau blau, ist alles was ich habe“. Guten Morgen Sonnenschein.7.4.2019 guten Morgen Sonnenschein

Noch ist es windstill und die Pollen halten sich zurück, „Schietbüddel“ holt Brötchen und „Strumpelhölzchen“ macht Frühstück und wir Alten lassen uns verwöhnen und … dann ist die Welt auch gleich ein wenig freundlicher.

Ich wünsch euch einen schönen Sonnensonntag und was meint die Mietzekatze dazu.

4.4.2019 rutsch mir doch den Puckel runter.

Ach, rutsch mir doch den Puckel runter.

 

Soll ich das jetzt schön finden?

OK, das Wetter auf alle Fälle, denn noch gegen Abend erstrahlte der blaue Himmel,

aber mit dem Tor zur Stadt habe ich schon meine Schwierigkeiten.

Weser Kurier, 6.3.2019, Seite 8

 

„Durch diese hohle Gasse muss er kommen …“, fällt mir dazu nur ein und nun ist „mein“ Weser Kurier voll davon, dass im City- Gate die ersten Geschäfte eröffnen.

„Sieben Jahre Planung und Bau, und nun endlich ist der Tag gekommen …“  und heute das Zeitraffervideo im Online Weser Kurier. Naja, als ich gestern zielstrebig der Haltestelle der Linie 4 entgegeneilte, gab es keinen Bauzaun mehr, aber heller, offener oder freundlicher wirkte es dennoch nicht. Den Arkaden fehlte das Licht und die Wartenden standen genauso gedrängt und frustriert guckend wie eh und je an der diesbezüglichen Haltestelle, sodass  die wenigen Aktivitäten wirkten, wie zufällig arrangierte Kinderbelustigung. Alles sehr eigenwillig. Das nennt man dann Eine wichtige Wegmarke für das 100-Millionen-Projekt, …“.
Sag ich doch schon immer: „Die spinnen, die Bremer,“ und für welchen vom Herrn Sarrazin intonierten Sinnspruch zum „Tach auch“ unter dem Bremer Schlüssel, meistens auf Seite 9, sich der Weser Kurier meinte entschuldigen zu müssen, habe ich leider verpasst, aber kurios finde ich die Sache auch so.

Weser Kurier am 13.3.2019, Seite 2

Na denn, damit sei mal wieder auf diesem Blog eine Duftmarke gesetzt.
Ich wünsche uns und euch ein sonniges Wochenende.