Dofis …

… find ich gut.
Im Osterholzer Kreisblatt heute bei der Frühstückslektüre wurde ich auf Seite 4 mit der Nase drauf gestoßen.Osterholzer Kreisblatt, 29.3.2017, Seite 4Die Damen Ute und Sabine Gartmann haben bei der Leipziger Buchmesse von der Jury den Bronze-Award in der Kategorie „Event“ verliehen bekommen. Immerhin, und nun ist klar, nicht die sonnengeblendeten Untiere auf dem Headerbild sind Dofis, sondern die Kurzfilme, die man von und mit den Damen Gartmann auf ihrem YouTube Kanal begucken kann.  Lustig und unprätentiös finde ich die Kurzvideos so in dem Sinne: Kiek mol wedder rin.

 

Der Wolkenschieber …

… oder die Wolkenschieberin hat sich gestern nach langer Zeit mal wieder nach Norddeutschland getraut und siehe da, es brach unvermittelt Frohsinn,  Zuversicht und Tatendrang unter den Wintergemütern aus, aber es fehlte und fehlt heute noch der frische Wind, der zum einen das kleine Windrädchen hätte mobilisieren können, damit ich euch mit einem weiteren Windradvideo hätte langweilen können, und zum anderen, dass er, der Wind, den heute um 11°° Uhr noch hängenden Hochnebel verblasen könnte, um uns einen Sonnensonntag zu bescheren, denn ohne die direkte Sonneneinstrahlung ist es leider immer noch lausekalt.

Aber immerhin Tatendrang: Ich bestaune und begrüße natürlich, dass und wie es bei „Wir waren alle mal …“ auf einmal wieder Bewegung gibt und mit der neuen Themenwoche gut und reichlich „bläuselt“. Es wäre schön und unterhaltsam, wenn dieses Auflodern kein Strohfeuer bleibt, denn im „worldweiten Web“ kann man sich schon ganz schön verlieren und ein kleiner Anknüpfungspunkt macht die Angelegenheit für notorisch neugierige Menschen wie mich etwas attraktiver.

Jetzt bin ich nur noch gespannt, ob sich das Schulz-Strohfeuer irgendwie im Saarland niederschlägt, denn in jeder Landtagswahl scheint man im Superwahljahr schon Gottes Zeigefinger erspüren zu wollen.

Schau’n wir mal.

aus Rabenkalender 2017

 

Auch ein Windrad, …

… aber ob dieses noch seiner eigentlichen Bestimmung gerecht wird, da bin ich mir nicht so sicher, denn auch das Kulturland um den Dümmersee, das erst Mitte des letzten Jahrhunderts der landwirtschaftlichen Nutzung durch Eindeichen des Sees und konsequente Entwässerung zugänglich gemacht wurde, fällt unter die   Naturschutz- und Natura-2000-Gebiete, was, wie bei uns, bedeutet, Verwässerung pur.

Na gut, dann kann sich der Dümmer wieder zurückentwickeln-

 „dummerig“ – heißt im Westfälischen so viel wie „feucht“ oder „schattig“ (auf Landwirtschaft und Böden bezogen) –

Kulturland haben wir ja genug und Bauern sind ja bekanntermaßen von Übel, und … Tourismus ist das Zauberwort, und dafür ist gut und reichlich getan. Wer will denn schon in die Türkei reisen, wenn es zuhause so schön grau ist und man zur Zeit auf dem Natur-Erlebnispfad fast knietief durch die Wald- und  Wiesen-Seenlandschaft  waten kann. Da kannte Oldie kein Pardon und schickte mich trotz des schaurigen Wetters auf die Pirsch, „feucht und schattig“.

Na denn, bis denn.
Gestern war Frühlingsanfang.

Guten Morgen Sonntag

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Wenn man morgens die Augen aufmacht nach erholsamen Nachtschlaf und den Dümmersee grau, schwer, diesig vor dem Fenster dümpeln sieht und nur vereinzelt Krähengekrächze hört, möchte man am liebsten wieder die Bettdecke über den Kopf ziehen und weiter schlafen oder alternativ erstmal den Zimmerservice bestellen und dann weiterschlafen.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag mein lieber, armer alter Mann.

Na denn

Willkommen

Willkommen

Erdogan, der Weise, spricht:
„Mudder Merkel bremst mich nicht.

Im deutschen Land, ihr werdet seh’n,
will ich zu Untertanen geh’n
und werde dort verkünden,
wie frei ich bin von Sünden
und wie der Staat erstarken mag
mit dem Präsidialvertrag.

Die Merkelmudder, diese Gute,
sie zieht nur kurz mal mit der Schnute,
aber dank der Bündnisfalle
hab ich fest sie in der Kralle.

Gut getürkt ist halb gewonnen.
Hallo Deutschland, ja wir kommen.“

„Im Märzen der Bauer …

… die Rösslein anspannt. …“ Das hätten sie gern, die guten grünen Umwelt- und Klimaschützer, das mit den Rösslein, dabei ist der Bauer wahrscheinlich froh, wenn er mit seinen vielen Pferdestärken überhaupt noch „Felder und Wiesen in Stand setzen“ darf, vor lauter Vernässung und verpflichtendem Brachland.

Aber egal, ich meinte nun nach der Baumpflegeaktion das entstandene Ödland in pflegerischer Maßnahme auf die zu erwartenden Pflanzaktivitäten vorzubereiten, nicht mit Rösslein, aber mit wärmender Unterkleidung unterm Blaumann, weil die Sonne sich mal wieder zeigte, aber … scheißgedralle, das mit der Sonne war nur eine kurze Episode, und es war sehr umsichtig, dass ich, bevor ich das erste Mal- und im Nachhinein endgültig- verdreckt und verschwitzt die Arbeit kurz niederlegte zum Erstarken mittels Einnahme eines Milchkaffees, alles ordentlich abgeschlossen hatte, denn … just hatte ich den Kaffee ausgetrunken, da war es vorbei mit Frühling und Sonne.

Ich möchte natürlich die „wüste Stätte“ in meinem Garten nicht gern so lassen, wie  es unsere Stadtväter und -mütter handhaben mit der Brücke, ich berichtete davon, denn da hat man „eine Lösung erarbeitet“, nämlich: „weg damit“, und das sieht dann so aus.

5.3.2017 hier war mal eine brücke (3)

Dschä, und nun hocke ich wieder hier vor dem elektronischen Gerät, gut eingemummelt in das Schafwolljöppchen, und lausche -voll des roten Weines- dem heulenden Sturm und unaufhörlichem  Regen vor dem Fenster. Hoffentlich bleiben uns wenigstens noch die Schäfer und Schafe in der Lüneburger Heide erhalten, denn mit ihnen erhalten wir uns die Heide und die warmen Joppen,  aber wenn ich mir so die Wolfsbegeisterung- Bremen installiert für einen Wolf nun die Stelle eines Wolfberaters– und die friedensschaffende Wehrhaftigkeit unserer amerikanischen Freunde ansehe,  habe ich so meine Bedenken.

Kurier am Sonntag, 5.3.2017 Seite 14
Kurier am Sonntag, 5.3.2017, Seite 14

Macht ja nichts. Morgen kann ich mich dann ungestört wieder indoor den gut genährten Lurchflunkern unter, nicht Hempels, aber meinem Bett widmen.

Na denn, einen schönen guten Abend.