Dann lasst uns mal zufrieden sein

Man hätte ja bei dem Molenturm auch ein wenig anders assoziieren können:

Kurier am Sonntag Seite 2

Vielleicht Rotkäppchen oder meinetwegen auch „Frau Jaschke“, aber na klar, es wird pimmelig.

Aber wartet es ab, da fehlt nicht mehr viel, das kriegen wir hin. 

Weser Kurier 05.09.2022 Seite 7

Wir sind auf einem guten Weg.

Dieser Eintrag sei meinen Brüdern gewidmet.

„Mein“ Weser Kurier

Wenn ich ihn nicht hätte, „meinen“ Weser Kurier, dann würde das einsame Frühstück trostloser verlaufen. 
So aber erblicke ich auf der Seite 4 des wie ein Satireblättchen daherkommenden Druckwerkes  Opapas auf einem Panzer herumkrauchen, wie kleine Schulbubis auf einem Erlebnisausflug.

Weser Kurier, 26.08.2022 Seite 4

Ach wie niedlich, meinen die Herren das wirklich ernst?

Dscha und dann noch der Millionenbetrug mit meinen Pinkelgroschen. Wie finde ich das denn? Da kann schon mal was in die Hose gehen.

Weser Kurier, 26.08.2022 Seite 6

Naja, in des Königs Wu(r)sterhausen ticken die Steueruhren sicher anders: „Wär sie doch am besten See geblieben!“ Wer spricht da noch von Cum-Ex oder so ’nem Pipifax.

Macht ja nichts.

07.08.2022 3

Zwischendurch

 

Es regnet, beziehungsweise hat geregnet, leise vor sich hin.

Zwischendurch

Ein Hund, der nass im Regen wurde,
empfand die Nässigkeit als Burde
und wünschte sich ein Taschentuch,
um sich zum mindesten die Nase –
stattdessen wälzte er im Grase
sich, doch mit Misserfolg, da dies
ihm gleichfalls nichts als Nässe ließ.

Christian Morgenstern
„Die Galgenlieder“

34°C im Schatten . . .

… an der Hauswand, das ist für uns Nordlichter schon eine stattliche Leistung.  34° außen 26° C innen im Wohnzimmer. Da bin ich nur froh, dass der Lesestapel im Bücherbord sich unversehens wieder erhöht hat, ohne mein eigentliches Zutun. Das Jungvolk ist im Schwimmbad und sie sind nicht gleich wieder zurückgekommen, dann wird es dort nicht zu voll sein. Ich gehe nicht einen Schritt vor die Tür uuuund …  Trinken nicht vergessen.

27.07.2022 Sonne im Innenraum

Na denn, wird schon schief gehen.

„Ganz starkes Brett“

Das muss einer alten Omama doch mal gesagt werden. Ich könnt mich beömmeln.
Der Sommer ist auf dem Höhepunkt, alte Menschen werden gewarnt vor der Hitze, zu den alten Walnüssen gesellen sich schon die neuen, die Tage werden wieder kürzer, die Vogelbeeren färben sich  rot, bei uns beginnen die Sommerferien und ich habe noch nichts von dem Sommerhit, Platz 1 der Charts, gehört. Da muss ich erst bei Turi2, dem ehemaligen Mitstreiter bei blog.de, lesen, dass selbst unser Justizminister meint, ein Statement abgeben zu müssen.Turi 2)
Ich geb’s ja zu: LAYLA ist grottenschlicht, aber … für mich ist es ein echter Revoluzzersong. Endlich ist Schluss mit dem scheinheiligen Getue. Schlicht, frech und dreist, vordergründig, aber weit weg von der so gern gezeigten Aggressivität mit Sprachverbot. Weser Kurier Seite 2 am11.07.2022
Mir gefällt’s und ich hatte endlich mal wieder etwas zu lachen. Es erinnert ungemein an ROSI.

Und nun  noch eins aus „meinem Weser Kurier“, wohl wenn die Bremerhavener 2 Sitze mehr im Landesparlament wollen, von meinem Lieblings- Karikaturisten. Und wenn ihr noch wissen wollt, wer zur Zeit meine „Lieblings“- Politikerin ist, dann plaudere ich mal aus dem  Nähkästchen. Die eloquente Dame zeichnet sich für mich vor allem durch ihr „vorzügliches diplomatisches Geschick“ auf ihrem Posten im Außenministerium aus.

Kurier am Sonntag 10.07.2022 Seite 2

Apropos Nähkästchen: So geht und ging Sommer

. . . jetzt kocht sie wieder, …

…Gott sei Dank.

Schade eigentlich, dass Bloggen keinen Spaß mehr macht.

2007 Ömchens BagageHeute suchte ich eine Skizze, die ich mal für den Blog erstellt hatte, weil zu der Zeit mein Fotoapparat kaputt war. Das Original wurde nach Scan und Einbetten einfach verworfen.. „töpferschnecke“ wird sich erinnern, weil einige Originale bei ihr landeten. Also digital gesucht und gefunden in einem alten Blogeintrag aus dem Jahr 2007.
Und wie konnte es anders sein, ich habe mich dann ein wenig festgelesen. Was konnte man sich seinerzeit noch frech und dreist äußern ohne sich sündhaft und schlecht zu fühlen und was wurde noch lustig und respektlos „getrollt“ zur Freude der Gewogenen. Meine „Lieblings“- Politikerin war seinerzeit Frau Ulla Schmidt und mein  „Lieblings“- Troll Awtchen. Gut, Letzteren habe ich selbst vergrämt und „Ullaaachen“ ist ja auch praktisch unsichtbar. 2007 RaucherInausweis
Ich weiß allerdings auch selbst nicht mehr, was mich in den  Besitz eines „RaucherInBerechtungsschein“s brachte. Ullaaachen war noch Gesundheitsministerin, aber was in dem Zusammenhang „U und U“ bedeuten soll?

Egal, bleiben wir lieber politisch korrekt und nähren uns redlich. Darauf einen Dujardin, nein, Vadders Best. Übrigens in 167 Tagen ist Weihnachten und es hat hier zwischenzeitlich auch mal geregnet.

Ich bin alt,
bald bin ich kalt
soll niemand drin wohnen , als Jesus allein.

Na denn

„Es grünt so grün …“

Ein politisches Farbenspiel habe ich hier jetzt nicht vor, der Herr bewahre mich davor, es geht schlicht und ergreifend um den Frühling, denn nun tun sie es, meines Erachtens, trotz der zu kalten Nächte. Die Bäume schlagen aus. 

27.3.2022 an der Hamme

Und Herr Kästner hatte wohl auch mal seine Schwierigkeiten mit dem Frühling, sprich Lenz.

Na denn:

Atmosphärische Konflikte

Die Bäume schielen nach dem Wetter.
Sie prüfen es. Dann murmeln sie:
„Man weiß in diesem Jahre nie,
ob nu raus mit die Blätter
oder rin mit die Blätter
oder wie!“
Aus Wärme wurde wieder Kühle.
Die Oberkellner waren blaß
Und fragen ohne Unterlaß:
„Also, raus mit die Stühle
oder rin mit die Stühle
oder was?“

Die Pärchen meiden nachts das Licht.
Sie hocken Probe auf den Bänken
In den Alleen, wobei sie denken:
„Raus mit die Gefühle
oder rin mit die Gefühle
oder nicht?“

Der Lenz geht diesmal auf die Nerven
Und gar nicht, wie es heißt, ins Blut.
Wer liefert Sonne in Konserven?
Na, günstigen Falles
wird doch alles
gut.

Es ist schon warm. Wird es so bleiben?
Die Knospen springen im Galopp.
Und auch das Herz will Blüten treiben.
Drum raus mit die Stühle
Und rin mit die Gefühle, als ob!

Erich Kästner