Der grüne Heinrich

22.10.2020 der grüne Heinrich

Es will sich mir einfach nicht erschließen, warum es sich bei diesem Vollkornknust um den „grünen Heinrich“ handeln soll. Doch, doch, so heißt dieses Backwerk. Ich kenne „Bremer Schwarzbrot“ oder „Oldenburger Schwarzbrot“ und nun eben auch den „grünen Heinrich“. Gut, es macht was her, wenn man beim kleinen Imbiss solch vollmundigen Namen nennen kann im Zusammenhang mit glücklichen Eiern, oder besser mit solchen  von glücklichen, sprich freilaufenden Hühnern und glücklichem Brotaufstrich.

22.10.2020 glückliche Eier

Der Inhalt des glücklichen Brotaufstrichglases ist natürlich nicht mehr aus Rhabarber erstellt, sondern eine Kombination aus nicht aromatischen Birnen, Hokkaidokürbis, Äpfeln und Zimt und Zucker, wie dem schmalen „Bapperln“ auf dem Glasdeckel zu entnehmen ist. Der Hokkaidokürbis, der Liebling der kürbisverarbeitenden Hausfrau, zeichnet sich vor allem durch seine hervorstechende Farbeigenschaft aus: Da braucht es keinen Safran mehr, der den „Kuchen gehl“ macht, oder eben auch das Brot.

25.10.2020 Kürbisbrot

Und warum die Himbeeren in meinen Garten Mitte November meinen noch rote Fruchte hervorbringen zu müssen, will sich mir auch nicht so recht erschließen. Vielleicht weil erst im Spätsommer nach der langen Trockenperiode ein erneuter Wachstumsschub einen Nachholbedarf heraufbeschwor? Nun hängen sie dort, die Himbeeren, und da das Strumpelbeinchen aus Nachbarsgarten schon längst vergessen hat, dass dort Beeren hingen zum Ernten von der Hand in den Mund, bleiben sie für die Vögel am Strauch, oder auch nicht, sondern zum Verderb, denn ich fürchte, ohne Sonne gereift, dürften die Früchte ganz schön sauer sein.

Diesig, dunkel und trüb hat sich nämlich das Wetter auf den morgigen Totensonntag oder auch Ewigkeitssaonntag eingestellt, auf das Ende des Kirchenjahres und den Beginn der Weihnachtszeit, die heuer wohl auch nicht so jauchzend daherkommen wird im Zeichen des Teil-Lockdowns. Aber „immer, immer wieder geht die Sonne auf“:

Na denn, bis denn. Ich muss schon sagen, der Umgang auch mit dem „klassischen WordPress-Editor“ ist sehr gewöhnungsbedürftig.

27.10.2020 Lotta

Ausflug mit Lullu und Lotti

Na dann will ich mich mal an den Fotos austoben.

Die Sonne aber  mit dunklen Wolken gepaart lockte spontan zum Ausflug. Lullu und Lotti holten mich ab, und auf ging’s:

Immer hinter dem Deich lang, durch die Hafenanlagen von Bremerhaven und weiter hinter dem Deich ins Wurster Land bis hin zum eigentlichen Ziel, nämlich dem Deichvorland von Cappel Neufeld.

W 19.10.2020 (25)W 19.10.2020 (23)

Hochwasser war es justemang und wir sahen nicht Schlick sondern, wat Wunner, Wasser und natürlich ganz viel Himmel. In die eine Richtung sieht man zum Dorumer Siel in die andere  zu dem von Spieka  und natürlich sieht man auch die Insel Neuwerk. Glaubt ihr nicht? Ist aber so. 

19.10.2020 (27)man sieht neuwerk

19.10.2020 (20)

Na klar und Kühe gab es natürlich auch.

Und zu guter Letzt noch ein wenig zur Erheiterung:

Schade eigentlich, …

… dass schon Herbst ist.

W 08.10.2020 (3)

Eigentlich, denn eigentlich liebe ich den Wechsel der Jahreszeiten und vor allem den Herbst mit den weichen Farben und den Nebelschwaden. Wenn ich irgendwo im Süden, meistens am Mittelmeer, einen längeren Urlaub mit Dauersonnenschein  zugebracht hatte, war ich froh und zufrieden in das dann doch etwas unwirtliche norddeutsche Wetter zurückkehren zu können. Ich würde auch nicht meinen Wohnsitzt ändern wollen in Richtung „immer Sonne“.

Just heuer aber ist  es mir gar nicht so lieb, dass es jetzt wieder kälter wird in diesen verqueren Coronazeiten, denn bei sperrangelweiten Fenstern und Türen lässt sich die „social distance“ leichter überspielen.

Von wegen „Ischa Freipaak“, selbst das geht jetzt nicht, und innerdeutsche Beherbergungsbehinderungen sind schon ein wenig merkwürdig, und … nun soll endlich der BER Flughafen eröffnet werden und keiner will wirklich fliegen, und, und … ich lese nur noch Risikogebiet allüberall „auf den Tannenspitzen“, ach ne, allüberall in den Großstädten. 

Regierung möchte ich jetzt wirklich nicht sein, da kannst‘  tatsächlich nur verlieren, es sei  denn du schwadronierst grün. Ich freu mich schon auf die grüne Kanzler*indoppelspitze Habeck -Baerbock.

Raben Kalender 2020 im Oktober

Na gut ist jetzt, ich wünsch noch einen schönen Restsonntag.

Mercedes Benz

Dschä, dann mal der Versuch mir dem „alten Editor“.

Oh lord won’t you buy me a Mercedes Benz.
My friends all drive porsches, I must make amends.
Worked hard all my lifetime, no help from my friends.
So oh lord won’t you buy me a Mercedes Benz
Oh lord won’t you buy me a color TV.
Dialing for dollars is trying to find me.
I wait for delivery each day until 3.
So oh lord won’t you buy me a color TV.
Oh lord won’t you buy me a night on the town.
I’m counting on you lord, please don’t let me down.
Prove that you love me and buy the next round.
Oh lord won’t you buy me a night on the town.
Oh lord won’t you buy me a Mercedes Benz
My friends all drive porsches, I must make amends.
Worked hard all my lifetime, no help from my friends.
So oh lord won’t you buy me a Mercedes Benz

Genau vor 50 Jahren ist Janis Joblin in ihrem Hotelzimmer tot aufgefunden worden und erst 3 Tage vorher hatte sie eben diesen Song, der ja ein Riesenerfolg wurde, erst eingespielt, wie heute in der Neuen Zürcher Zeitung zu lesen ist.

1888 gönnt sich Frau Benz, nicht Mercedes sondern Bertha, die erste Fernfahrt mit dem Patent-Motorwagen über 180 Kilometer. Guckst du HIER. 
Tanken musste die Dame dann auch mal  zwischendurch und da rühmt sich die Apotheke in Wiesloch noch heute, dass sie seinerzeit Anlaufstelle war, wie wir mit eigenen Augen 2011 erfahren und Stadt besichtigend ergehen durften.

2011 Wiesloch

Und 30 jahre  Wiedervereinigung hatten wir natürlich auch, aber darüber haben andere gut und reichlich palavert, aber was ist eigentlich Laubhüttenfest, das wir dann eben auch am 3. 10. hatten.
Google macht’s möglich, Hmm, da muss ich mich dann aber erst richtig heranarbeiten

Dschä, das war jetzt „Schaffen statt schieben“, wie so ergötzlich im Kurier am Sonntag von heute geschildert, hier mit dem „alten Editor“, der doch so einige andere neue Nickeligkeiten aufweist.

Na denn, dann woll’n wir mal gucken, wie das jetzt aussieht,
PS Endlich: Erster Heimsieg von Werder.

Eigentlich müsste man …

… mal wieder Fensterputzen, aber man kann es auch sein lassen.

Noch gefallen mir die eigenwilligen Fensterscheibendekorationen, die sich selbst erstellt haben, zum einen, als sich ein Vogel verflog, weil sich die grüne Hölle im Glas spiegelte- keine Sorge, er ist gleich wieder nach dem ersten Schreck auf und davon- und zum anderen die kunstvoll fabrizierten Schneckenschleimgirlanden.

Aber irgendwann muss ich mich dann möglicherweise zu einer Grundreinigung durchringen und dann hoffe ich, es flutscht mir dann besser von der Hand, als jetzt dieses Agieren hier mit dem neuen Editor.

Ich habe ja irgendwie oder -wo geklickt, ich wollte den alten Editor nutzen, aber da habe ich mich wohl nicht klar und deutlich zu verstehen geben können. Deshalb höre ich jetzt erstmal auf und schau mir das Ergebnis an.

Na denn und bis neulich, wenn dieser Beitrag irgendwie ansehenswert geworden ist, sonst verschwinde ich wieder in der Versenkung.

.

„Da legst di nieder.“

21.07.2020 die stylische MilchkanneStylischer Verpackungsmüll erheiterte mich ungemein heute bei der Frühstücksvorbereitung. Wer denkt sich so einen Kokolores aus, die wabbelige Milchkannenillusion.

Ich war zu perplex, als dass ich mich traute, die Funktionalität dieses genialen  Konstruktes auszuprobieren, indem dass ich den Riss ansetzte am  vorperforierten Tüllenende, um mit der Handhabung des handschmeichelnd gepolsterten Kannengriffes den Milchverschüttvorgang einzuleiten.

Na gut denn, dann gab es Frühstück ohne Milch, und das Wagnis der Nutzung dieses Konstruktes wird auf später verschoben, wenn ich mich gewappnet fühle, einen verschütteten Milchsee zu bereinigen.

Einen schönen Tag euch.
Es fehlt noch die Wettermeldung: Es scheint die Sonne bei leichtem Wind, der die Birkensamen durch die Lüfte wirbelt.

19.07.2020 es grünt so grün

 

 

„wegen oder mit“, …

… das ist hier die Frage.

Cartoon/ 22.06.20

Es fällt mir nicht leicht, mich zu positionieren, was war (schon), was ist erst seit …, was hat sich in aller Schärfe herauskristallisiert. Was, wie, warum, dumdidum, es schwirrt in meinem Kopf herum.

Aber wichtig für heute und jetzt bleibt: Immer positiv denken!

Weser Kurier Seite 2 vom 22.06.2020

Der wohl gepflegte Rasen hat sich zu einem Kleefeld gewandelt, warum? Ist es das Klima, ist es der Sommer oder doch die mangelnde Pflege ohne Vertikutieren und ohne Dünger? Egal, die lieben Bienlein freut’s und sie sammeln zu Hauf und emsig das Bienenlabsal ein.21.06.2020 (1)

 

Und mich freut’s, wenn ich gemütlich von der Terrasse aus dem beglückenden Schauspiel beiwohnen kann. Am Sonnabend ist Siebenschläfer und wenn die Wettervoraussage sich bewahrheitet, dann können wir uns noch auf sieben Wochen Sommer vorbereiten. Den Borkenkäfer würde es freuen, aber ob es dem Waldwirt zur Freude gereichen würde, da bin ich mir nicht so sicher, und wie die Landwirte dazu stehen, habe ich keine Ahnung. Jedoch die erste, (oder ist es die zweite oder dritte?) Heumaat müsste gut trocknen.

21.06.2020 W-Sonntagstee mit Häuschen

Na denn, genießt „Trotzdem“ [von Ferdinant von Schirach und Alexander Kluge] den Sommer.