Schwarze Küchenkunst

Schwarze Küchenkunst

Schwärze in dem Soßentopf
zeugt von Dürre unterm Schopf.
Schwärze in der  Auflaufform
lässt zweifeln am Verstand enorm.

Feuervogels hatten sich zeitig aufgeschwungen, um weiter auf der Vogelfluglinie gen Norden zu düsen, der Hochnebel  lichtete sich langsam und sparsame Bläue  am Himmel verhieß einen gefälligen Tag, als ich mich frohgemut, sogar ein wenig verfrüht in der Küche den Mittagsvorbereitungen hingab. Aber dann … ich frage mich schon, ob ich außer Stroh überhaupt noch etwas im Kopf habe. Oder  habe ich einfach zuviel, nämlich krause Gedanken, darin? Zuwenig oder zuviel,  jedenfalls gelang mir die geniale Fehlleistung , zweimal hintereinander das gleiche Essen anbrennen zu lassen.

Zunächst versengte der angesetzte Soßenfond zu einem Bodensatz, einer Brandrodung ähnelnd, in dem der Überhitzung preisgegebenen Töpfchen und dann, nach Ersatzbeschaffung, verkohlte der neue Fond  in der Auflaufform, als auch hier eine angemessene Hitzeregulierung unbedacht versäumt wurde. Durch diesen Verkohlungsprozess veränderte sich verständlicherweise auch der Geschmack des dargebotenen Nahrungsobjetes ungemein, wenngleich es essbar blieb.

Unfreiwillige Halloween-Küche

Jetzt lese ich weiter bei Herrn TT : Halloween special .

31.10.2015 nachmittags 5°° Uhr

6 Gedanken zu “Schwarze Küchenkunst

  1. (… ich soll ja das Positive sehen – jetzt bin ich bisschen beruhigt… ich drücke mich nämlich immer vom Kochen… und wenn „so was“ gar erfahrenen Moorweibern passiert… hähä… sorry…)

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      1. Na ja… wie macht man das, Schaden vermeiden. Hin und wieder schädlicht wohl jeder mal ein bisschen!

        (… also das mit den Benachrichtigungen muss ich noch lernen… hä-ähm…)

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  2. Deine Zeichnungen entzücken mich immer wieder. Und etwas so anbrennen zu lassen, dass eine essbare neue Kreation entsteht, ist auch eine Kunst. Mit den zerstösselten angebrannten (aber keinesfalls verkohlten!) Toastscheiben als Bindemittel für die Soße von „Pavo en Pepitoria“ ringe ich demnächst wieder.

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