„Da legst di nieder.“

21.07.2020 die stylische MilchkanneStylischer Verpackungsmüll erheiterte mich ungemein heute bei der Frühstücksvorbereitung. Wer denkt sich so einen Kokolores aus, die wabbelige Milchkannenillusion.

Ich war zu perplex, als dass ich mich traute, die Funktionalität dieses genialen  Konstruktes auszuprobieren, indem dass ich den Riss ansetzte am  vorperforierten Tüllenende, um mit der Handhabung des handschmeichelnd gepolsterten Kannengriffes den Milchverschüttvorgang einzuleiten.

Na gut denn, dann gab es Frühstück ohne Milch, und das Wagnis der Nutzung dieses Konstruktes wird auf später verschoben, wenn ich mich gewappnet fühle, einen verschütteten Milchsee zu bereinigen.

Einen schönen Tag euch.
Es fehlt noch die Wettermeldung: Es scheint die Sonne bei leichtem Wind, der die Birkensamen durch die Lüfte wirbelt.

19.07.2020 es grünt so grün

 

 

15 Gedanken zu “„Da legst di nieder.“

  1. ja also milchtüten gabs schon zu DDR-zeiten
    das waren aber nich solche stylisch umgearbeiteten
    mehrkomponentenmischmüllsäcke
    sondern einfach nur fast durchsichtige plastikschläuche
    oben und unten hitzeverschweißt
    und drin war die gute mültsch 🙂
    dazu gab es weiteres zubehör
    eine art ovale vase
    in diese wurde über viele viele jahre die milchtüte
    reingestellt aufgeschnitten und ausgeschenkt
    ging aus der latschigen tüte was auslief
    landete es in dieser ovalen vase
    und wurd weiter ausgeschenkt
    wettermeldung potsdam deinem ähnlich
    welche pollen rumvegetieren
    keine ahnung
    juckt mich nich wir sind
    zum glück nich allergisch
    gruß ronny

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  2. In den 70ern gab es so Schläuche mit Milch, in dünner Kunststoff-Folie. Dazu konnte man so dreiviertel-hohe Kunststoff-Behälter erwerben, wo die Dinger gut drin standen. Sauerei gab es dennoch hier und da 😉 Vielleicht hast du ja irgend etwas, wo das Teil halbwegs sicher drin steht.

    Moin

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    1. Besser als die Tetra-Pack-Kartons sind die Dinger allemal, weil keine Verbundstoffe, die nicht zu trennen sind. Gute Wiederverwertbarkeit, falls man Müll trennt. Wenn ich allerdings höre, dass von der gelben Tonne nur 10-15% wiederverwendet wird, bzw. der „Rest“ termisch genutzt wird, kann ich meinen Scheiß auch gleich in den Restmüll kloppen. Der wird jedenfalls 100% in Deutschland verfeuert und nicht sonstwo in der Welt.

      Aber selbst dann (bei Verbrennung hierzulande schneidet so ein Kleckersack besser ab, weil eben weniger Rohstoff..

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  3. An die Schläuche kann ich mich auch noch erinnern, das war eine elende Sauerei. Da ist Deine Milchtüte ja schon ein Fortschritt, die kann wenigstens selbst stehen. Aber ob das auch klappt, wenn die Tüte halbleer ist? In den 90ern war es in einigen Kölner Supermärkten modern, sich seine Milch selbst abzuzapfen: Man brachte ein Behältnis mit oder kaufte sich eine wiederverwendbare Flasche vor Ort und füllte sie an einem Automaten. Das wurde aber schnell wieder aufgegeben, hat sich wohl nicht gelohnt.

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  4. Ich kenne diese Milchschläuche auch noch. Und auch diese halbhohen Schütthilfen aus Plastik. In den Siebziger Jahren – gruselig, wie alt ich schon bin, … – hatten wir die auch in Benutzung. Die Milch daraus einzuschenken ist eine Frage der Übung. So schwer ist das gar nicht. 😉

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    1. Ja, ich geb dir recht, aber zum Aufbewahren habe ich die Milch dann in eine Eisschrankkanne, die spezifisch auch in die Tür passt, umgefüllt. Also kein Milchsee, „alles in Bestens“
      🙂

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    1. Sehr schön, das hatte ich auch mit obigen Gemäß befürchtet. 😀 😀 😀
      Jedoch nach eindrücklichen Studierens der Gebrauchsanweisung ging es wider Erwarten gut, aber als Standgefäß habe ich das Gerät dann nicht mehr genutzt.
      🙂

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