Huppkeduppke

Morgenstund, 16°C und senile Bettflucht. Moin.

Nicht dass ihr jetzt glaubt, die sich sonnende Amseldame dort im Blätterbett hieße Huppkeduppke. Weit gefehlt. Huppkeduppke hieß dereinst das Kartenspiel, das wir als Kinder bevorzugt mit unserm Opa spielten und das man gemeinhin als „Schummeln“ kennt. „Huppkeduppke“ rief man, wenn man  die möglicherweise in schummelnder Absicht abgelegte Karte anmahnte, denn in unserer Familie war das freundliche Wort „behumpsen“ noch gebräuchlich, wenn man von einer irgendwie gearteten Übervorteilung sprach.

Zeitung von Freitag dem 13.10.

„Gut und Böse, grün und gelb, behumpst werden und behumpsen, Straftat begehen und selbige nicht verhindern, PUA -Parlamentarischer Untersuchungsausschuss- hinterher anstatt vorher klare Verhältnisse schaffen …“  ging es mir so durch den Kopf, als ich den Weser Kurier von 13. 10. 2017 dort im Wohnzimmer herumliegen sah.

„Huppkeduppke“ oder meinetwegen auch „Mein lieber Scholli“!

Neidlos muss ich aber anerkennen: Schöne Namen hatten sich die Herren Öztürk ausgedacht, “ um das System zur Ausplünderung der Sozialkassen aufzubauen“.
ABI-Agentur für Beschäftigung und Integration
GFGM-Gesellschaft für Familie und Gender Mainstreaming
Wer will schon etwas gegen solch ehrenwerte Institutionen sagen, ohne in die „na sie wissen schon Ecke“ gestellt zu werden. Gibt es deshalb noch keine Anklageerhebung?

Weser Kurier vom 13.10.2017 Seite 1
Weser Kurier, Freitag der 13.10.2017, Seite 1

Ihr wisst ja, ein Klick auf den Zeitungsschnipsel führt zum Online Artikel.

Ach was, heute soll es warm werden, genießt den letzten Husch von Wärme.
Erst morgen wird gewählt.

 

 

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Ratzfatz ist es da, …

… lieber Herr TT, dank Amazon, das „Abendbrotbuch“.

13.10.2017 vorm Abendbrot

Natürlich hätte ich es viel lieber im Buchhandel vor Ort bestellt und erworben, aber mit den sogenannten „On-demand-Büchern“ habe ich bisher dahingehend nicht so gute Erfahrungen gemacht. Es dauert und dauert, während wenn das Buch bei Amazon gelistet ist, liegen mindestens ein oder zwei Bücher bereit. Von deinem, lieber Herr TT, lagen, glaube ich, sogar 25 Bücher an der Zahl dort versandbereit, also wurde es wohl auch ausreichend nachgefragt. Glückwunsch!

Na gut, schön liegt das Buch in der Hand. Ich habe bisher nur geblättert, habe aber auch schon  einiges wiedererkannt. Es macht Spaß.

Die grünäugige Grinsekatze …

… beobachtete die Kaffeetafel der Ahnungslosen auf der Terrasse. Sie saß nicht am Tisch wie einst Paulchen, ihr erinnert euch, aber sie trug auch so in ihrer Absonderlichkeit ungemein zur Erheiterung bei, die sich auftat bei Pflaumenkuchen im Sonnenschein am Sonntag mit musikalischer vom Marktplatz herüber schallender Herbstmarkt-Kirmes-Untermalung.

So kann’s kommen, wenn man die Gartenpforte fast nie auch von außen zumacht, denn noch ahnte ich nichts von dem „bösen Spuk“, der direkt vor der Haustür „am Eck“  bei Antonio und „um die Eck“ bei R.B. den Herbstmarktjubel zu überschatten drohte. Erst am Montag-Brückentag erschloss sich mir bei der Frühstückslektüre- Weser Kurier, wisst ihr ja- das Ausmaß des abgewendeten Dramas, denn stand dort nicht auf der Seite 1 etwas von unserm Ort?

Weser Kurier, 2. und 3. 10. 2017, Seite 1

 

Weser Kurier vom 2. und 3. 10. 2017, Seite 7

Osterholzer Kreisblatt, 2. und 3. 10 2017, Seite 1

 

Ihr wisst ja, wenn ihr ein wenig tiefer einsteigen wollt, führt euch ein Link vom Zeitungsschnipsel zum Artikel online.

Au Backe, LKA, BKA, Bremen, Frankreich, Algerier und, und, und dann also weiter zu Seite 7 und dann natürlich zum Osterholzer Kreisblatt.

Mir fiel dazu nun nur noch „Peter und der Wolf“ ein, wisst ihr doch, von Sergej Prokofjew: „Er kam näher und näher, er erreichte sie, er packte sie, und …“

Aber keine „Panik auf der Tittanic“,  Miss Marple,  ach ne, MM, Mudder Merkel, wird’s schon richten. Der Tag der Deutschen Einheit bescherte uns Brückentag mit Feierlaune und die Herbstmarktdudelei beglückte uns bis tief in die Nacht.

Rotwein ist für alte Knaben,
auch Weibersleute sich d’ran laben,
und wenn die Alten fast schon schunkeln,
das grünäugig Kätzchen friert im Dunkeln.

Weser in Vegesack am 2.10.2017
Na denn, so war’s.


 

Da kannst nur kichern …

… und dich dessen versichern,
Mudder Merkel killt alle
in der Venusfalle.

Der Horsti lässt Federn,
der Schulz unter Rädern,
nun keiner, der will,
man hält erstmal still.

Wer will schon Jamaika
wissend, er bleibt da
im Schatten der Alten,
um den Kopf hinzuhalten.

Bunt ist das Land,
doch in einer Hand,
und keiner soll wagen,
was dagegen zu sagen.

Bildung und Klima _ digital,
Mudder Merkel denkt global.
Schmuddelkindern auf der Strecke
bastel man die Kuschelecke.

Guckst du auch HIER.

 

 

Martin, …

… ja, den gab es. Ich rede hier nicht von dem Schulz, wenn auch das Wahljahr alles überschattet und an den Rand drängt, ich rede vom Luther-Jahr und also dem Professor Dr. Martin Luther, der vor 500 Jahren die 95 Thesen vor allem gegen den Ablasshandel an eine Kirchentür nagelte. Just deshalb haben auch alle Bürger dieses eine Mal frei am Reformationstag und die katholischen können dann gleich noch einen Tag hinterher „freien“ mit Allerheiligen. Brückentag und Kurzurlaub ist angesagt.

Da ich nun einmal evangelisch-lutherisch indoktriniert wurde und meine ersten Schuljahre in einer Lutherschule abgesessen habe, kann ich mich dem Gedenken nicht so ganz verschließen. Osterholzer Kreisblatt, 19.9.2017, Seite 3

Um bei der Wahrheit zu bleiben,  so ganz war es dann ja nicht, denn … nur unser Lieschen lockte mich.

Unser Lieschen, gar nicht dumm,
singt auch noch im Chor herum.
Vom falschen Ritter trällert sie,
so hörte ich die Story nie.

Na ist egal, das Kind es schmückt sich,
und als nach Schmuckgut sie dann fragt mich,
da grabbel  tief ich in dem Schrank,
und find‘ es dann auch, Gott sei dank,

das Kopftuch meiner Oma.

geklaut bei Chaosvater CrazyLuther350px

16.9.2017Ausschnitt.JPG

So kann man noch mit Vintagesachen
kleinen Kindern Freude machen.

Na denn

Da kommt Freude auf

11.9.2017 kleine aber feine Schatulle

Klein und fein und schatullig liegt die Buchhandlung in der Bahnhofstraße und dass wirklich mal die „Kleinen“ auch geldwertig  Kurier am Sonntag, 10.9.2017, Seite 2  belohnt werden, erfreut mein Gemüt, denn mein nicht so optimistisches Denken geht doch dahin, dass das Geld meistens nur dorthin fließt, wo es sowieso schon gut und reichlich angesiedelt ist. Gerade den immer seltener werdenden inhabergeführten Läden dürfte so ein warmer Regen gut tun und ansonsten: Sagt ich doch: Dofis find ich gut und die Damen Gartmann macht es sprachlos, … aber nicht wirklich.