Lang, lang, ist’s her.

Mit der „Zauberblume“ verbinde ich Erntefest … oder auch umgekehrt mit dem Erntefest die Zauberblume. Ich höre das „Gedüdel“ heute, Montagabend, aus dem Erntefestzelt und erinnere mich.

Vor 40 Jahren war ich das erste und einzige Mal Zuschauer des Osterholzer Erntefest-Umzugs, indem, dass ich gemütlich zusammen mit den noch ziemlich kleinen Kindern im Vorgarten mit und bei „Frau Meier“ an der Kaffeetafel saß und die Wagen vor(bei)fahren ließ. Auf diesem exponierten Platz und weil „Frau Meier“ von eh und je entsprechend hofiert wurde, gab es die Rosen für uns Frauenslüt und für die Gören reichlich Süßigkeiten. Das war’s dann aber auch für mich mit dem Erntefest bis auf den heutigen Tag und unsere Kinder mussten dann, solange sie klein waren, eben mit „Frau Meier“ die eigentlichen Ernteplatz-Vergnügungen erfahren. Punkt.

Und nun kommt’s. In diesem wunderschönen alten Garten gab es ein riesiges Feld wunderbar rosa blühender Riesenpflanzen und als ich danach fragte, wurde mir der Name „Zauberblume“ genannt. Ich hätte ja gern gleich von dem springenden Samen mitnehmen wollen, aber zu der Zeit hatten wir noch keinen eigenen Garten und / aber es sprach auch noch niemand von der Verbreitungsfreude dieses Neophyten, eben des Indischen Springkrauts.

„Kiek über den Zaun“ sind auch solch Riesenpflanzen, die einst meine Begehrlichkeit weckten, und nun sind sie da und „kieken“, wo vorher die großen alten Fichten auf die Straße zu kippen drohten.

14.8.2017 Kiek über den Zaun

Na denn, so weit, so gut.
Wir machen den Weg frei.

14.8.2017 wir machen den Weg frei

Die neue Ausgewogenheit

Da saß ich doch gestern so motivlos am Schreibtisch herum und mein Blick fiel auf den aufgeschlagenen Weser Kurier. Wie jetzt? Nur „Datinnen“ an die Spitze gestellt und eine schöner als die andere, nur bei der AfD prangt ein „Dat“, aber der steht laut Untertext auch nicht an der Spitze, d.h. entweder ist die AfD- Dame schön wie Schneewittchen und würde alle anderen in den Schatten stellen, oder sie ist alt und hässlich und man will sie schonen gegenüber den anderen Schönen. Auf alle Fälle scheint es innovativ und progressiv zu wirken, wenn jetzt die Frauen  in Spitzenpositionen an die Front  geschickt werden.

12.8.2017 die Spitzenkandidateb.JPG

Aus Wahlkampf wird Zickenkrieg. Auch gut, kann unterhaltsam werden.

Einen Vorgeschmack von den zu erwartenden Querelen zeichnete sich schon bezüglich des sogenannten Commerzbank-Forums ab. Igittigitt, die FDP-Dame, und dazu noch so eine hübsche, soll auf das Podium bei einer Veranstaltung eines Institutes, das „sich teilweise seit der Bankenkrise noch in staatlichem Besitz befindet“. Was interessiert da  Kompetenz, sogenannte Neutralität wird eingefordert. Aha.

Weser Kurier, 11.8.2017, Seite11
Weser Kurier, 11.8.2017,Seite 11

Na denn,
einen schönen, guten Abend.

… und Freitag um 21°° Uhr …

… färbt die Sonne nach einem verregneten Tag den Himmel nochmal bunt und verheißt ein gefälliges Wochenende.

11.8.2017 Freitag 21°° Uhr

Der Pflaumen- und Streuselkuchen steht bereit, der Garten mit gemähtem Rasen wirkt gepflegt und wir sind auf Empfang für die Gäste aus dem fernen Rheinbreitbach.

Na denn,
schönes Wochenende und erstmal eine gute Nacht.
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Erntefest …

… hatte ich und konnte trotz des verregneten Sommers die ersten Tomaten ernten.
150. Erntefest haben wir hier am nächsten Wochenende.
Und Ernte werden die etablierten sogenannten Volksparteien fest(e) einfahren am 24.September zur Bundestagswahl. 

Und wie’s der Dübel so will, war ich gezwungen, mein Dornröschenschloss mal zu verlassen, die Gartenpforte von außen zuzumachen und mich dem öffentlichen Nahverkehr auszusetzen. Mit Zug und Bus und hin und zurück führte mich der Weg endlich mal in die große, weite Welt und  dabei nicht gerade in die feinste Gegend von Bremen, sodass ich mir mal ein eigen Bild machen konnte.
Auch kann ich nun ein Foto von dem grünen Osterholzer Bahnhof nachliefern.

6.8.2017der grüne Bahnhof (5)

Und bezüglich Nahverkehr? Es war Sonntag und es klappte wunderbar, aber … man spricht nicht deutsch. Entweder sind die deutschen Mitbürger verstummt oder so reich, dass sie am Wochenende den Nahverkehr bei  Nutzung des eigenen Autos nicht in Anspruch nehmen müssen.

Als ich mit großem Glück der Schwallkotzattacke eines kleinen Kindes mit Migrationshintergrund so eben gerade entkommen war und dann doch beruhigend auf die bekopftuchte Mutter einwirkte, verstand sie mich nicht und ich sie nicht. So kann’s kommen. Und als ich dann echauffiert endlich einen Sitzplatz genau gegenüber der unglücklichen Familie ergatterte und mich gegenüber der Dame neben mir  dahingehend äußerte, dass dieser Platz jetzt wohl ungefährlich sei, weil sich das Kind wohl genug und reichlich ausgekotzt hätte, wurde mir freundlich in Russisch geantwortet, oder war es Bulgarisch oder Rumänisch? Egal.

Aber immerhin habe ich mein Ziel erreicht und bin auch wieder nach hause gekommen, doch als ich am Heimatbahnhof ausstieg, fand ich die aufgebretzelten, schmucken, geflüchteten Jungherren  in Grüppchen munter tänzelnd auf dem Bahnsteig, wohl auf dem Weg nach Bremen, dann auch nicht so witzig, denn auch ich bin ein alter Mensch, der es wagt, geschmückt auf die Straße zu gehen.

Weser Kurier, 7.8.2017, Seite 12

Na denn,
schau’n wir mal, ob und wie unsere Heilige Angela das Rennen macht.

Wir bräuchten einen Hyde Park, …

… wo  jeder sich auf ein Holzkästchen stellen kann, um dort seine frohe Botschaft zu verkünden.

Die heilige Angela

Kennt ihr doch, Matthäus 11.28 Lutherbibel 

Das würde ungemein die Demonstrationsfreudigkeit Weser Kurier, 4.8.2017 Seite 1mit Begleitrandale einschränken und gäbe der Polizei mehr Spielraum, die Bevölkerung vor Mord- und Räuberbanden zu schützen. Ich krieg die Krise, Engelchen will die ganze Welt retten und Otto Normalbürger zuhause muss Demonstration oder auch Kundgebung über sich ergehen lassen.

Dabei gibt es in unserm eigenen Ländle Probleme genug. Ich habe mal heute die aus der unmittelbaren Umgebung stammenden Problemchen zusammengestellt, die mir  bei der obligatorischen Frühstückslektüre (wisst ihr ja, Weser Kurier, man kann mit Klick auf den Zeitungsschnipsel zum Artikel kommen) ins trübe Auge fielen:

Weser Kurier, 4.8.2017 Seite 15

Weser Kurier, 4.8.2017 Seite 7

Randnotiz Weser Kurier,4.8.2017 Seite 4  Randnotiz Weser Kurie, 4.8.2017, Seite 1 Randnotiz Osterholzer Kreisblatt, 4.8. 2017, Seite 3

Osterholzer Kreisblatt, 4.8. 2017, Seite 1

Wer wie ich lange Zeit in Bremerhaven gelebt hat, sollte sich mal die beiden ersten Artikel reinziehen. Und bei den Randnotizen schon interessant die Relation: für G 20 werden 40 Millionen und für das Unwetter werden 25 Millionen Euro zur Schadensregulierung zur Verfügung gestellt. Die OHZ-Problematik ist unmittelbares Umfeld, Einbruchdiebstahl ist Alltag und bezüglich der No-go-Area Drosselstraße gab es am Vortag schon einen Bericht .

Klei mi ann Mors

Weser Kurier vom 4.8.2017 auf Seite 1

Sommerloch in Osterholz …

… oder ist es gar in Scharmbeck?

Wie in Osterholz-Scharmbeck „Lösungen erarbeitet“ werden, habe ich ja schon mal geschildert, im Zweifelsfall: „Weg damit“!

Und nun haben wir mal wieder …

Osterholzer Kreisblatt, 27.7.2017
 ein Klick auf den Schnipsel führt zum Artikel

„Tausche Rolltreppe gegen Blumen“. Na prima, die Begrünung ist ja dank der unerschöpflichen Fürsorge der Stadt schon vorhanden, dann brauchen wir nur noch zu warten, dass die Absperrungen entfernt werden.

Zu dieser Bahnunterführung gibt es auch einen Bahnhof, der ebenfalls dem Verfall anheim gegeben ist, ein Bahnhof, der einst Osterholz und Scharmbeck zu einer Einheit verschmelzen ließ.

Deutschland gibt sich im Großen groß, jedoch bezüglich der Bürgernähe vor allem den sogenannten Abgehängten gegenüber hält man sich bedeckt.

Mach was dran.