Ein Wunder

Heut morgen sah ich  Schatten stehen,
Wundersames war geschehen.
War es die Sonne, die dort skizzierte?
Den  Blick aus dem Fenster ich riskierte.
Im grauen Himmelseinheitsbrei
war tatsächlich etwas Blau dabei.

Schau’n wir mal, was der Tag noch so bringt.

 

 

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Dann ist ja erstmal gut, …

… das Dreigestirn haben wir geschafft mit
Altprinz(essin)Angela der ersten, dem gnadenreichen Bauern aus Ingolstadt und der gerechte Jungfrau aus Würselen,
die Frauenquote bleibt gewahrt und nun muss nur noch der Elferrat, oder Vierzehnerrat ausgekungelt werden, und
dann geht’s „weiter so“.

Alaaf!

Aus Rabenkalender 2018

 

 

Worpswede …

… ist immer einen Ausflug wert und weil es Wochenende und nach langer, langer Zeit sogar Sonnenschein war, dachten noch ganz, ganz viel andere Winterstubenhocker wie wir und bevölkerten das sogenannte Künstlerdorf zwecks  Erbauung in und um die Kaffeehäuser herum. Als Anrainer zu dieser  Pilgerstätte suchen wir diesen Ort eigentlich nur alltags auf und so war ich doch bass erstaunt, die mittlere Völkerwanderung zu beobachten.

Naja, ein wenig Spott konnte ich mir nicht verkneifen, aber wie gut, dass Töchterchen dabei war und mich eindringlich daran erinnerte, dass sie als kleine Deern mit noch kleinerem Brüderchen, als wir noch in Bremen lebten, auch genötigt wurde, diesen sonntäglichen Ausflug über sich ergehen zu lassen, und es wäre schrecklich langweilig gewesen, bis die Kindlein sich dann aus lauter Verzweiflung das Vergnügen bereiteten, die sonntäglich geputzten Spaziergänger in ihrer Spießigkeit zu belästern. Von wem sie das wohl hatten?

Wie gut, dass man so vergesslich ist.

14.1.2018 Wochenend und Sonnenschein (1)

Drei Tage Sonne hatten wir, …

… jetzt hat das Grau uns wieder hier.

Man sollte nun meinen, die tiefstehende Sonne im frühen Jahr hätte nur eitel Glücksgefühle hervorgerufen, aber dem ist nun leider nicht so, denn tiefstehend, die Sonne, scheint sie auch tief in die Wohnhöhlen hinein und das bedeutet ein gewisses „Dööfnis“, denn in greller Beleuchtung treten  die „Putzschatten“ an oder in das Tageslicht und erfreuen nicht unbedingt das Hausfrauenherz. Somit ist mir wieder erst richtig klar geworden, was die Hausfrauen im Frühjahr so ungemein zum Hausputz verleitet, denn wie ihr wisst, fühle ich mich zur Zeit als Zwangshausfrau und da ist mir ein wenig Grau viel lieber, denn just dieses gibt mir den Freifahrtschein für Stapellesen ohne Reue.

Na gut, der Tannenbaum steht jetzt wieder schmucklos draußen vor der Tür und das Weihnachtsdeckchen ist gewaschen und gestärkt im „Mangelkorb“ und der graue Alltag  hat uns wieder und … natürlich auch der Weser Kurier.

Na denn.

Mit den heiligen drei Königen …

… klingen die Festtage nun aus und man kann sich jetzt hemmungslos endlich dem Karneval widmen, oder nicht, oder wie, ich kenne mich da nicht so aus. Unser norddeutsches Pendant  sind  die berühmt berüchtigten Kohl und Pinkel-Fahrten und damit geht es nun verschärft los, gern genommen auch als Betriebsausflug.

Sternsinger treten  auch bei uns Nordlichtern auf und / aber dennoch wir wollen auch einen Feiertag mehr haben, aber eben einen für die evangelischen Christen, und da geht’s schon los: Gerade nach dem 500. Reformationsjubiläum böte es sich ja an, den Reformationstag bleibend als Feiertag zu installieren, aber … und wer will schon „ das übliche Lutheralala“ haben.
Da wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben, als wieder einen Tag lang zu büßen und zu beten, dann werden wir vielleicht doch noch bessere Menschen.

Lieber Gott, mach mich fromm,
dass  die liebe Sonne komm.

Randnotiz

Weser Kurier, 2.1.2018, Seite 9Ich höre nicht zum ersten Mal von der Goldsuche der besonderen Art, denn was tut einer, der bei plötzlichem und unerwartetem  Zahnbruch seine kostbare Goldkrone verschluckt. Eben, er wartet.

Randnotiz am 2.1.2018, Weser Kurier, Seite 9

Jetzt frage ich mich natürlich, welches Sicherheitsorgan unseres Staates ist denn nun im Rahmen der inneren Sicherheit zuständig für das Auffangen, Aufbereiten und Sichten des suspekten Exkrementes zwecks Sicherung und gegebenenfalls der Rückführung des vermuteten Beweismittels.
Wahrscheinlich wird wieder mal ein Mitglied unserer aufopferungsvollen Polizei abgeordnet, um dem traumatisierten Deliquenten als Beistand zu dienen.

Kopfkino aus.