Und es blüht weiter …

einfach so vor sich hin.

Ich berichte ja nichts Neues, wenn ich hier schreibe, dass wir in diesem Jahr mit dem sogenannten Sommer auf Kriegsfuß lagen, wobei ich sagen will, es gab ihn eigentlich gar nicht, und der Herbst hat sich bisher auch nicht von der besten Seite gezeigt, aber … es gab in so manchen Ecken im Garten die „Blühwunder“, die bis jetzt ungetrübt durchgehalten haben.  Sie, diese Pflanzen, wurden einfach mal so in einem Topf auf die Terrasse gestellt, so und als sie geschenkt wurden, und dann „nach mir die Sintflut“. und die kam dann auch, die Sintflut, aber die „Blühwunder“ haben sich nicht beirren lassen und blühten und blühen ohn‘ Unterlass.

Blühwunder 2 am 17.11.2017

Der Garten sieht schon ganz schön gerupft aus und weil es just gerade mal wieder nicht regnet, überlege ich, ob jetzt der Blaumann übergestülpt wird und weiter abgeräumt wird oder …

Egal wie oder was, jetzt wünsche ich euch erstmal ein schönes Wochenende. Noch ist es ein wenig hell, aber ich glaube, wenn ich sehe, wie die Wolken aufziehen, das wird wieder eines, ich meine das Wochenende, hinter dem Ofen mit den neu aufgestapelten Büchern.

Na denn, bis denn.

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Klima, …

… ja, das gibt es, jeden und jeden Tag, und mich bringt es so langsam zur Verzweiflung. Das einzige, was wirklich nach wie vor schön grün ist, ist das Moos allüberall auf den Dächern, auf den Hölzern, im Rasen, auf den Gehwegplatten, ach, eben überall, auch in und am bemoosten alten Moorweib.

Und da frage ich mich, was treiben die 25 000 Weltbürger da eigentlich auf ihrer Klimakonferenz in Bonn, außer sich den Allerwertesten abzufrieren, nachdem sie nun einmal ungemein klimaschonend von allüberall auf der ganzen Welt eingeflogen sind. Man hört so gar nichts davon. Eine Schlagzeile hat es mir allerdings angetan:

WELTKLIMAKONFERENZ IN BONN 2017: „Die Klimakonferenz ist wie ein gigantischer Elternabend“ – „„Is dat auch wirklisch irjend wofür joot hier?“

Da kann ich den Konferenzteilnehmern nur entgegenrufen: “ „Jesus sprach zu den Apösteln: Ohne Pulli müsst ihr frösteln!“

Aber meine Wahrnehmung ist und bleibt ein wenig gestört, wenn ich lese, dass 2017 zu den heißesten Jahren der Geschichte zählt. „Wat Wunner“, wenn man nicht über den Tellerrand gucken kann und will. Da ist es natürlich ganz wichtig sich Gedanken zu machen  über die modernen Ablassbriefe als da sind unter anderem der  Emissionshandel oder der Gülletransport.
Auf alle Fälle ist im Angesicht der Weltklimakonferenz natürlich bei den Jamaikakoalitionären mit den Grünen nicht gut Kirschen essen. Man wird sehen.

Na gut denn, ich jedenfalls habe es jetzt doch noch geschafft, den „Gummiplatz“ von den Torfmoosschichten eines Regensommers zu befreien und  den Blätterrasen zu mähen, nachdem es drei Tage hintereinander mal nicht geregnet hatte, und nun meinetwegen wieder: „Nach mir die Sintflut.“

10.11.2017 was bleibt (1)

“ Mittlere Vernunft“

Und es regnet und regnet weiter, es wird kälter, grauer, ungemütlicher und es regnet. Was macht man nur, wenn der „Stapel“ ausgelesen ist, dann greife ich eben zur Zeitung und da las ich von ihr:

DIE ZEIT N° 44, 26.10.2017, Seite3,

Ich las natürlich nicht digital, sondern mühte mich mit dem unhandlichen  Format von „DIE ZEIT“ N° 44, Seite 3, aber nun hab ich den Salat: Was bitte ist die „mittlere Vernunft“, lieber Herr Ullrich?

Die Ägide Deutschlands unter der mächtigste Frau der Welt steht hier für die mittlere Vernunft. Muss ich das verstehen?
Unsere „Heilige Angela“ jetzt als Bienenkönigin von Drohnen umworben, das hat was. Und die Arbeitsbienen „schaffen das“.

Da halte ich altes Moorweib es  doch mehr mit den Bauernregeln, von denen ich eine im  Frühjahr hervorgekramt hatte, denn just diese hat sich bewahrheitet. Und über  das Vorhandensein von Kribbel-Krabbel-Kleinvieh kann ich mich in diesem verregneten Sommer auch nicht beklagen. Na jedenfalls fanden unsere Vögel  gut und reichlich Nahrung und die Frühjahrsbalzgesänge hatte ich schon seinerzeit vorgeführt.

Das war wohl nichts mit der mittleren Vernunft, aber das muss ich aushalten.

Na denn, eine gute Nacht.

Ich vergaß …

… zu berichten vom Spaß
der (H)Exenfahrt ohne und mit dem Baas.

Macht ja nichts, „mein Weser Kurier“ hat ja auch bis heute gewartet, um endlich von dem herausragenden Ereignis im Gemeindehaus im Kurier am Sonntag zu berichten.

die Prinzessin in der Zeitung, Kurier am Sonntag 29.10.2017Kurier am Sonntag 29.10.2017

Na denn:

Die (H)Exen war’n hin und her gerissen,
eine Unternehmung war’s mit Hindernissen,
um schlichtweg nur mal zu berichten,
ein wenig Strophen  ich werd‘ erdichten.

Denn Wetter gab es, das gib’s ja immer,
doch diesmal war es sclhlimm als schlimmer.
Der Regen rann ohn‘ Unterlass,
nur gut, dass man im Kremser saß.

Die Wege matschig aufgeweicht,
das Traktorfahren war nicht leicht,
es rumpelte und pumpelte,
der Himmel sich verdunkelte.

Am Wegesrand ein traulich Haus,
wir sprangen aus dem  Hänger raus.
Die Schwäne sah’n wir nur von weitem
den grauen Mühlenteich durchgleiten.

Schön heiß der  Kaffee war gerichtet,
die Torten wundersam geschichtet,
dann weiter in erprobter Art
die holprig schlüpfrig (H)Exenfahrt.

Die Stimmung stieg, wie wundersam,
denn Prosten und Klopfen wohl bekam,
da gab es im  Kopf  schon ein wenig Gesause,
im Dustern dann endlich die gastliche Klause.

Und nun  kehrte Wärme und Wohligkeit ein,
rund um den Tisch durfte Ruhe jetzt sein.
Die Stunden vergingen dann viel zu schnell,
auf dem Weg nach Haus war es längst noch nicht hell.

 

30.9.201730.9.201730.9.201730.9.2017

 

 

„Wie wunderbar, …

… wie wunderbar, doch leider überhaupt nicht wahr. Alles Lüge, alles Klatsch, riesengroßer Quatsch!“

Nicht dass ihr glaubt, ich wollte mich jetzt und hier wieder einmal über Medien- oder Politikspektakel aufplustern, oder gar wie üblich über das Wetter schreiben, nein, es geht „nur“ um „Kinderkram“, obwohl die handelnden Figuren des Herrn Hilpert von 1995 dem heutigen Politspektakel entsprungen sein könnten: Ritter Rost und das Gespenst. 

Zum ersten Mal, ich muss es gestehen,
das Gemeindehaus hab ich von innen  gesehen,
denn Lieschen lockt‘ in den dekorierten Saal,
als  sie sich dort als Burgfräulein empfahl.

Gar schaurig war die Burg gestaltet,
Rüstungen wunderbar pappig gefaltet,
auch Fledermäuse und Spinnenweben
allerorts sah man  motivlos  kleben.

Gemälde gab es, auch güldene Taler,
den Drachen ganz grün, das Gespenst dafür fahler,
Burgfräulein schafften den honorigen Rahmen
für horrende Geschichten, derwegen wir kamen.

„Wie wunderbar, …“

21.10.2017 Wie wunderbar, ...

 

 

Herbstsonne

Herbstsonne, 17.10.2017 um 15.15 Uhr

„Die Sonne schien, da sie keine andere Wahl hatte, …“ kraftlos durch den Hochnebel heute um 15.15°° Uhr, und kühl blieb es, wenn auch trocken.

Warmer Tee und Butterkuchen schaffen trauliche Stimmung zum Plauderstündchen.

Huppkeduppke

Morgenstund, 16°C und senile Bettflucht. Moin.

Nicht dass ihr jetzt glaubt, die sich sonnende Amseldame dort im Blätterbett hieße Huppkeduppke. Weit gefehlt. Huppkeduppke hieß dereinst das Kartenspiel, das wir als Kinder bevorzugt mit unserm Opa spielten und das man gemeinhin als „Schummeln“ kennt. „Huppkeduppke“ rief man, wenn man  die möglicherweise in schummelnder Absicht abgelegte Karte anmahnte, denn in unserer Familie war das freundliche Wort „behumpsen“ noch gebräuchlich, wenn man von einer irgendwie gearteten Übervorteilung sprach.

Zeitung von Freitag dem 13.10.

„Gut und Böse, grün und gelb, behumpst werden und behumpsen, Straftat begehen und selbige nicht verhindern, PUA -Parlamentarischer Untersuchungsausschuss- hinterher anstatt vorher klare Verhältnisse schaffen …“  ging es mir so durch den Kopf, als ich den Weser Kurier von 13. 10. 2017 dort im Wohnzimmer herumliegen sah.

„Huppkeduppke“ oder meinetwegen auch „Mein lieber Scholli“!

Neidlos muss ich aber anerkennen: Schöne Namen hatten sich die Herren Öztürk ausgedacht, “ um das System zur Ausplünderung der Sozialkassen aufzubauen“.
ABI-Agentur für Beschäftigung und Integration
GFGM-Gesellschaft für Familie und Gender Mainstreaming
Wer will schon etwas gegen solch ehrenwerte Institutionen sagen, ohne in die „na sie wissen schon Ecke“ gestellt zu werden. Gibt es deshalb noch keine Anklageerhebung?

Weser Kurier vom 13.10.2017 Seite 1
Weser Kurier, Freitag der 13.10.2017, Seite 1

Ihr wisst ja, ein Klick auf den Zeitungsschnipsel führt zum Online Artikel.

Ach was, heute soll es warm werden, genießt den letzten Husch von Wärme.
Erst morgen wird gewählt.