War es das jetzt schon …

… mit dem Sommer, auch wenn mir bei der obligatorischen Frühstückslektüre „mein Weser Kurier“ etwas anderes suggerieren will?

Das wüsst ich

Wenn ich die geröteten Vogelbeeren sich in den blauen Himmel strecken sehe und auch die ersten Blüten der  sogenannten Zauberblume zur Kenntnis nehmen muss, der Blume, die sich wehrhaft gegenüber dem Schneckenfraß  zeigte und sich als einzige Pflanze  üppig breit machen konnte, wo sonst nichts gedeihen will und kann, dann denke ich eher an den „hohen Sommer“, der sich ab und an mal zeigt, aber vom eigentlichen Sommer habe ich wahrlich nicht so recht etwas mitbekommen, wenn man von den wenigen Gartenaufräumtagen bei plötzlich einbrechender fast Hitze absieht.

Mach was dran. Jetzt regnet es wieder Bindfäden, ununterbrochen, still und leise, wie mit einem Lot gezogen vom Himmel herunter.

20.7.2017 grüne Hölle

Na denn, bis neulich.

… der heiße Fleck im Norden.

Unser Lieschen, gar nicht dumm,
hüpft dort auf dem Markt herum.
Stadtfest heißt das Zauberwort,
das uns lockt an diesen Ort,
denn Petrus stellt die Dusche aus
und lockt uns mit der Sonne raus.

Und natürlich, das muss sein,
dass mit dem „Schmartfon“ man fängt ein,
falls Muttis, Vatis, Omis, Tanten,
und all die anderen Bekannten
Aufmerksamkeit vermissen lassen
und  schnackend Wichtiges verpassen.

15.7.2017vor dem Auftritt

Na denn, bis denn.

 

 

Hysterie um Efa

Gar nicht so verqueer von dem Herrn aus Würselen, den rot-rot-grünen Testballon zu starten.
Hat ja auch gut geklappt, sich für die Minderheit von ca. 6% der Gesamtbevölkerung stark zu machen. Die mediale Hysterie folgt auf den Fuß.
Apropos Hysterie: Wie ist es möglich, dass es zu Zeiten der Gender-correctness noch ein Syndrom gibt, dass nach einem weiblichen Geschlechtsorgan benannt ist.

Nichts ist vollkommen.

Der Regen hat uns wieder …

und das ist gut so, denn dann bleibt uns noch weiterhin der Wildwuchs erhalten, der uns merkwürdige Blüten, nein Früchte beschert, wie Rhododendronbüsche mit errötenden Johannisbeeren zwischen den abgeblühten Blütenständen.

29.6.2017 merkwürdige Rhododendronfrüchte

Dschä, so kann’s kommen, wenn die eigentliche Frühjahrsbestellung im Garten ausgeblieben ist, zunächst wegen der Maienkälte und dann wegen der Muttchenleidensgeschichte. Aber nun hatte ich wieder angepackt, dass der Schweiß von der Stirne heiß nur so rann, bis … der Tag , als der Regen kam, dem Spuk ein Ende bereitet hat und ich noch weitere Sonderlichkeiten im Garten dem Wachsewetter überlassen kann. Schau’n wir mal, was sich noch so unheimlich heimlich in versteckten Wildwuchs-Ecken entwickelt. Auf alle Fälle haben sich die ach so abscheulichen Nacktschnecken wieder aus der Deckung begeben und zum Sturm auf das Haus geblasen, und die Gewächse zwischen den Steinen der Garageneinfahrt und dem Hausaufgang täuschen den Eindruck eines unbewohnten Hauses vor. Es gibt viel zu tun, lassen wir es auf sich beruhen, denn der  Dauerregen schnürselt stetig vertikal von oben herab und macht zu beackerndes Gartenland zur Seenplatte, sodass der geschundene Muttchen-Korpus mit  Knieöl und Knietabletten befriedigt werden kann und muss. Ihr erinnert euch: Knieöl = Rotwein und Knietabletten = Schokolade.

Na denn, einen schönen guten Abend.

Die Ankerstübchenwagenburg …

… vor dem Deich der Wurster Nordseeküste ist schon längst aufgefahren, das 11°° Uhr Hochwasser ist über das Watt aufgelaufen und endlich sind auch wir zum Nordseeluftschnuppern aufgeklatscht und genießen den weiten Himmel.

21.6.2017 Hochwasser 11 Uhr

Aber, wie kann es anders sein, nach einer kleinen Besichtigungsrunde über den noch leeren Grünstrand – nur zwei nackichte und eine gewandete Badende trauten sich in das 17° C kalte Wasser- mussten wir uns erstmal stärken nach der „langen“ Anreise, denn mein innigstes Begehr richtete sich auf frische Nordseekrabben in frischer Nordseeluft.

Und, wie kann es anders sein, es gab dann einen Damenteller und natürlich einen etwas üppigeren Teller für den Herrn von Welt. Guckst du:

 

Gut gestärkt verlegten wir den Spazierenwandern-Ausgangspunkt dann nach Wremen, um den Ochsenturm im Angesicht der Containerpiers zu erlaufen. Und was soll ich euch sagen, der Weg war lang. Es gab Zeiten, als wir noch jung und schön waren, da erschien uns der Weg viel zu kurz für eine ernstzunehmende Wanderung, aber heute waren wir froh, als wir hin und zurück dann endlich das Kaffeetrinkehaus erreichten.

21.6.2017 Ochsenturm und Containerpier

 

Wer möchte das heute nicht, …

wie eine Lilie bis zum Knie im Wasser stehen und sich von der Sonne bescheinen lassen.

4.6.2017

Heute am frühen Morgen zeigte das Thermometer schon 23° C an der Nordwand neben der Eingangstür an und nun … ich weiß es nicht, aber im Schatten auf der Terrasse lässt es sich noch wohlig aushalten. Ich sehe das  jetzt als Entschädigung für den entgangenen Italienurlaub und genieße. Sommerwolken bewegen sich träge am blauen Firmament und nur ein leises Lüftchen weht.

So soll es sein.
Na denn.